... Josefine liest die Weihnachtsgeschichte... ... und ist dabei eingeschlafen.
Dann werde ich mal ein Stückchen weiterlesen:
"Wußte Scrooge, daß er tot war? Natürlich wußte er's. Wie sollte es auch
anders sein? Scrooge und er waren, ich weiß nicht seit wieviel Jahren,
Kompagnons. Scrooge war sein einziger Testamentsvollstrecker, sein
einziger Verwalter, sein einziger Erbe, sein einziger Freund und sein
einziger Leidtragender. Und selbst Scrooge war von dem traurigen
Ereignis nicht so schrecklich mitgenommen, um nicht selbst am
Begräbnistag ein vortrefflicher Geschäftsmann sein und ihn mit einem
unzweifelhaft guten Handel feiern zu können.
Nun bringt mich die Erwähnung von Marleys Begräbnistag wieder zu dem
Ausgangspunkt meiner Erzählung zurück. Es gibt keinen Zweifel, daß
Marley tot war. Das muß scharf ins Auge gefaßt werden, sonst kann in der
Geschichte, die ich erzählen will, nichts Wunderbares geschehen. Wenn
wir nicht vollkommen fest überzeugt wären, daß Hamlets Vater tot ist,
ehe das Stück beginnt, so wäre durchaus nichts Merkwürdiges in seinem
nächtlichen Spaziergang bei scharfem Ostwind auf den Mauern seines
eigenen Schlosses. Nicht mehr, als bei jedem anderen Herrn in mittleren
Jahren, der sich nach Sonnenuntergang rasch zu einem Spaziergang auf
einem luftigen Platz entschließt, zum Beispiel auf dem
Sankt-Pauls-Kirchhof."
So, liebe Adelheid, jetzt wird aber geschlafen, damit Du schnell wieder gesund wirst.
—
Die ersten Schritte sind wertlos, wenn der weg nicht zu Ende gegangen wird.
Also ihr macht mich wirklich sprachlos! Ihr
seid unglaublich. Soviel denkt ihr an mich. Danke!!!!
Die Weihnachtsgeschichte nur für mich – mei, ihr Mäuse – ist
das lieb!
Mir geht´s wieder besser. Ist ganz schön hartnäckig.
Heute 95 TAGE ohne Zigaretten – muss ich hier mit
hineinschreiben – komm sonst mit dem Zählen durcheinander
Gott sei Dank muss ich nicht mehr rauchen!!!
So krank konnte ich früher gar nicht sein, dass ich nicht
trotzdem noch versucht habe, die ein oder andere Zigarette anzuzünden. Der
Husten dauerte dann oft zwei Monate, vielleicht sogar länger. Man kann ja in fast allem etwas Positives sehen. Und so gesehen –
ich dachte nicht ans Rauchen und meinem Gewicht war es auch zuträglich.
Schade – dass ich zu meinen drei Monaten in Rauch Freiheit keinen
Eintrag schreiben konnte. Vielen Dank für die Glückwünsche. Das will ich auf
jeden Fall nachfeiern.
Mein lieber Mann meinte: „Wie gut dass
Rauchen kein Thema mehr ist – Sei froh, dass du das endgültig hinter dir
gelassen hast“
Was soll man dazu sagen: „Mei – hahaha – ist der naiv!“
Mein Süßer Niemalsraucher hat davon wirklich gar keine Ahnung! So ein Schäfchen!
Ja, jetzt geht´s flott auf Weihnachten zu. Davor sollte noch
einiges getan werden. Beruflich, wie privat und fit bin ich auch noch nicht. Na
ja, das Weihnachtsfest will man sich schon verdient haben. Wie sangen Wolfgang
und Anneliese – „Ja, ja des Weihnachtsfest, des is a Psychotest“. Hahaha – da is
schon was dran.
Besinnlich wird’s mit:
Fröhliche Weihnachten mit Wolfang und Anneliese –
Rico, Werner, Bruce, Geronimo, Jochen, Kevin BRÖMSKLÖTEN
aus´m Erzgebirsch
Ottmar Zittlau und natürlich Pastorin Dr. Almuth Dröge-Funz
Ich wünsch euch ganz einen wunderbaren Vorweihnachts-Montag
ADELHEID
—
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
Heute ist der 96. Tag an dem ich nicht rauche. Die Tage
vergehen so geschwind, als hätte ich einen unerschöpflichen Vorrat, der niemals
versiegen wird. Ein wenig besorgt bin ich darüber schon. Muss dringend
versuchen, die Tage bewusster zu leben. Fällt mir manchmal schwer. Nur das
Wissen darum hilft nicht, muss mehr in mich gehen. Im Hier und Jetzt zu sein und
ganz bei der Sache, was immer es auch sein mag, fällt mir schwer. Durch das
Nichtrauchen habe ich, so sonderbar das auch klingen mag, die Bodenhaftung
verloren. Ich bin nicht mehr ich. Ich schreibe hier Tag für Tag auf, als würde
ich dadurch irgendein imaginäres Ziel erreichen. Der Abstand zum letzten Tag
des Rauchens vergrößert sich, das ist vordergründig alles. Bin immer noch
schnell aufgebracht, einfach nicht mehr im Lot. Meine Mehrkilos nerven mich
sehr. Sport mag ich nicht, aber darauf wird es sicherlich hinauslaufen, im
wahrsten Sinne des Wortes. Das hört sich jetzt alles sehr düster an. Ist es
nicht. Ich denke nicht jeden Tag, wie toll doch die Vergangenheit war, aber
auch nicht, wie wunderbar die Zukunft sein wird. Ich mache alle erdenklichen
Dinge um mich zu erfreuen. Wobei schon diese Denk- und Handlungsweise nicht
richtig sein kann. Permanent glücklich und gut drauf sein, das muss ich nicht.
Lechze aber trotzdem danach. Ich will dieses Gefühl – wenn ich es in Worte
fassen muss - orgiastische Wonne und selige Hochstimmung. Ja das will ich!
Schön blöd! Ich weiß das – kann nicht anders. Zumindest momentan. Dabei geht es
gar nicht um´s Rauchen oder Nichtrauchen. Es sind Gefühle, die mich leiten. Letztlich
die Frage, aller Fragen – Sinn/Sinnlich/Sinnlos/Sinnlichkeit
Um es genau zu sagen ich bin untröstlich. Und darum für
meine Liebsten immer noch und oftmals unausstehlich. Zudem ist meine Süße
selbst in einem Alter, wo sie mit großartigen Hormonschwankungen klar kommen
muss bzw. es versucht. Manchmal mit erstaunlichen und unvorhersehbaren
Explosionen. Mein lieber Gatte, er ist ein tapferer und leidensfähiger Kerl,
muss momentan auch viel Stärke beweisen. Ja, mit mir ist es nicht eben leicht
und doch nehmen sie mein Verhalten – meine Wesensänderung hin. Die mögen mich
wohl wirklich ganz gern. Sonst wär´s ja grad zum Davonlaufen.
Ich habe nicht nur zum Rauchen aufgehört, sondern mich auch
gleich in eine, nämlich meine Midlife Crises hineinkatapultiert. Vom Alter her
passt es ja mit 46 Jahren recht gut.
Keine Ahnung wie das alles weitergehen soll! Aber irgendwas
muss anders werden!
ADELHEID – klagende, von Sinnen
PS: Ich bin aber auch noch nicht
wirklich fit und Weihnachten steht vor der Tür und das Wetter ist heute auch so
greislich und süße, fette, weißes Mehl Sachen soll ich auch nicht essen, da
darf ich ein bisserl mehr sinnieren
—
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4637]Heinos Nichtrauchertagebuch[/url] [i][b][color=red]Letzte Zigarette am 25.10.2010[/i][/b][/color] :danci1: [b][color=blue]Anfangen ist leicht, Durchhalten eine Kunst[/b][/color]
Weißt Du, ich kann Dich wirklich sehr, sehr gut verstehen ... Denn es ist wirklich so, dass einem das Leben in manchen Momenten einfach durch die Finger rinnt und man sich fragt, wo die Zeit geblieben ist. War das erst gestern oder schon in der vergangenen Woche? Je älter wir werden, desto schneller verrinnt sie, diese Zeit. Weil wir oft vergessen, uns an Kleinigkeiten zu erfreuen. Was haben die Kinder noch für eine Zeit ... Sie entdecken jeden Tag was Neues. Den Käfer, der tapsig auf dem Grashalm läuft, den Stein, der so wunderbar in der Pfütze rumliegt, die Kekskrümel auf dem Wohnzimmerteppich, die Anzahl der Blätter auf einer Toilettenpapierrolle ... es gibt viel zu entdecken. Und wenn man dann "groß" geworden ist, dann kennt man das alles schon und braucht neue Aufgaben, denen man sich widmen könnte.
Tja, dann geht man eben arbeiten oder engagiert sich sozialen Projekten, lernt Fremdsprachen, nepalesische Küche, absturse Tänze oder schrubbt die Badezimmerfliesenfugen mit 'ner Interdentalbürste. Wir haben Zeit ... wir nutzen sie nur oft falsch, lassen uns einspannen in den Alltag. Aber auch der Alltag braucht seinen Platz und pubertierende Kinder - die brauchen viel Raum und noch mehr Nerven. Da wird man geliebt, gedrückt, gebusselt und im nächsten Moment verflucht, beschimpft und auch mal gehasst ... Das ist für die Kinder eine schlimme Zeit und für 'ne Mami auch. Da blutet das Herz.
Aber diese Zeit ist auch GUT ... denn so gewinnt die Mama Abstand, lässt auch mal los. Weil es dieses zarte, beschützendwerte Wesen nicht mehr gibt. Man wird nicht gebraucht, das tut weh - aber man wird auch durch Worte verletzt und dann kann man endlich sagen: "Mach's doch alleine - kannst und weißt ja eh alles besser ...!" Und dann machen die Zwerge es alleine und wenn's klappt, dann sind wir stolz und können ein Stück weiter loslassen. Sie werden groß und Liebe heißt, loslassen zu können. MIR fällt das oft sehr schwer. Und ich muss dann auch mal weinen, weil das kleine Mädchen zur Frau wird. Aber dann sehe ich, wie schön sie geworden ist und welche Werte sie in sich trägt und dann weiß ich, es ist alles gut.
Auch Mamas sind in der Pubertät, wenn die Kinder in der Pubertät sind. Vielleicht ohne Pickel und Liebeskummer ... Aber es ist eine schwere Zeit, dieses loslassen. Und wenn man dann noch die geliebte Zigarette nicht rauchen kann / will / möchte, dann wird's ja nicht unbedingt leichter. Es gibt immer Zeiten, die sind schwierig. Und wenn man einen Mann hat, der auch mal einfach nur da ist und darüber hinweg schaut, über diese Entwicklung der nichtmehrrauchenden Ehefrau mit ihrer pubertierenden Tochter ... dann ist das ein Seegen.
Hey ... Rauchen aufhören ist ein riesiger Akt, eine pubertierende Tochter auch und ein Leben, was gerade den Turbogang einlegt wieder eine andere Geschichte. Da kommt viel zusammen; vielleicht auch gerade, weil Du angeschlagen bist gesundheitlich und weil gerade diese besinnnliche Zeit kommt, die einen nachdenken lässt und der Tag so kurz erscheint ... Mach' Dich nicht verrückt - Du machst das ganz, ganz wunderbar und ich bin mir sicher, hier lesen einige liebe Menschen mit, die mit ganz viel Freude lesen, wie toll Du das meisterst.
Vielleicht lässt es uns auch nur bewusster alles wahrnehmen, dieses Nichtmehrrauchenprojekt. Es ist nichts mehr zugenebelt und das ist eine Chance. Dein Leben wird nicht mehr werden, wie es gewesen ist. Fakt! Aber das heißt doch nicht, dass es nicht besser werden wird, schöner, bunter, lebenswerter. Es wird auch länger sein ( mit großer Wahrscheinlichkeit ...), wenn Du jetzt nicht mehr rauchst. Weil Du einfach gesünder lebst. Trotz den paar Kilos mehr auf der Waage. Ich bin mir sicher, Du bist noch bezaubernder geworden, noch hübscher schaust Du aus ( Im Dirndl stell' ich mir Dich gerade vor ... Fesch! ) und Du riechst soooooo gut. Niemand hat gesagt, dass es einfach werden wird ...
Hey, in 7 Tagen haben wir den kürzesten Tag bereits hinter uns gebracht und jeder folgende Tag wird wieder länger werden, mehr Licht ins Schlumpfenland und nach Bayern reinlassen und es wird wunderbar werden, Dein Jahr 2015 als Nichtmehrraucherin. Du wirst ins Schloss einziehen und vielleicht auch wieder die Kleinigkeiten im Leben finden, die es so zauberhaft machen können. Wenn wir nie traurig wären, könnten wir Glück nie so schätzen.
Mach' Pause, trink' 'nen Kaffee und guck' Löcher in die Luft. Das Leben darf auch leicht sein. Und unbeschwert und man kann von den Teenagern lernen, dass auch mal "chillen", "faulenzen" und "rumgammeln" Dinge sind, die durchaus ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Wir haben vielleicht nur verlernt, das Zeit auch mal großzügig verschwendet werden kann. So lange wir dabei glücklich sind, ist ALLES erlaubt.
Mach' Dir einen schönen Tag und denk' an DICH ... Josefine
—
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
„Um
es genau zu sagen ich bin untröstlich.“
Ich versuchs trotzdem mal. Komma her. :troest:
Die
Wesensänderung die Du gerade durchmachst, dieses Gefühl kennen die meisten hier
auch sehr gut. Hast Du mal ein paar Tagebücher gelesen? Mir hat das damals sehr
geholfen. Josefines „Leidensgeschichte“ wäre jedenfalls schon mal beispielhaft.
Viele derer, die lebenslang geraucht haben, erkennen sich nun, da sie nicht
mehr rauchen nicht wieder. Oft war es aber so, dass die Zeit in der man nie
geraucht hat, sich auf das Kindesalter, vielleicht noch die Teenager-Zeit
begrenzt. Man kennt sich als Erwachsener also nur rauchend. Gib Dir und Deinem
Körper also ein wenig Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Nach fast
30 Raucherjahren ist das nämlich eine immense Umstellung. Und wenn es leicht
wäre, bräuchten wir dieses Forum nicht, was ja auch irgendwie schade wäre. *klugscheißmoduswiederaus*
Und jetzt habe
ich schlichtweg den Faden verloren :oops: , drum beende ich das Gesülz hier mal mit
einem lieben Gruß und besten Wünschen für Dich.
Am Ende wird alles gut! Wenn’s noch nicht gut ist, dann ist es noch
nicht zu Ende.
—
Die ersten Schritte sind wertlos, wenn der weg nicht zu Ende gegangen wird.
Ich denk' an Dich, wenn Du jetzt in der "Welt da draußen" bist und vielleicht das eine oder andere Abenteuer erlebst. Pass' auf Dich auf, mach' Dir eine schöne Zeit, genieße die Vorfreude auf Weihnachten und vergiss' nicht, dass Du auf dem Weg bist in ein neues, zauberhaft schönes Leben ...
Josefine
—
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
irgendwas will ich am 99. Tag ohne
Nikotin schon noch reinschreiben.
Auch wenn es mir momentan nicht sehr weihnachtlich zumute
ist.
Der letzte zweistellige Nicht-Rauchtag.
In der Firma und auch draußen, drehen alle am wohlbekannten
Rad. Mir mit meiner einen, kleinen Gehirnzelle ist das egal. Wir wabern alle
unaufhaltsam auf wohlverdiente Feiertage zu. Das wird richtig gemütlich. Das
wird erholsam. Will außer Mann und Kind – NIEMANDEN sehen!!!
Josefine du gehst nach Trier auf den Weihnachtsmarkt? Ja
bitteeee nimm mich mit.
Pommes mit richtig fett Mayo? – oh, ja – die nehme ich!
Flieg noch heut zu Dir ins Saarland.
Bei mir geht´s nämlich drunter und drüber. Ein Shit am
anderen. Am liebsten würde ich wirklich davonfliegen.
Kater verschwunden (seit letzten Sonntag) – bin mir sicher,
der weilt nicht mehr im Diesseits
Onkel tot – heute Vormittag Beerdigung – nur der aller innerste
Zirkel erwünscht –
also ich schon mal nicht
Papa – Krankenhaus nach Herzattacke – wünscht keine Besuche
Bruder – heiratet am kommenden Montag, ohne mich
Mama und Tante und . . . wissen Bescheid wegen Hochzeit, sogar meine Tochter sollte mit ins Boot
geholt werden – ich bin mehr als sauer
Soviel Quatsch geballt in ganz kurzer Zeit! Was soll man
dazu sagen?
Selbstverständlich bietet sich Herr Tuco momentan stündlich
an! Oh, wie schlau!! Ohne mich!!!
Werf doch wegen diesem Mist nicht auch noch alles andere
hin.
Vorteil – hab mit einem Schlag – 2 Kilo weniger – sooooo groß ist mein Ärger –
hab Bauch- und Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit –
NONSTOP – esse jetzt gar nichts mehr -
das kann alles gar nicht wahr sein!
„Geh weida – lach“!
Jaaa – das muss ich unbedingt – denn sonst wär´s tatsächlich
zum Davonlaufen – zum Beispiel nach Trier. Da findet mich dann niemand!
Man
kann eben nicht immer Glück haben – aber gleich so geballt? – frag mich schon
was ich denn eigentlich Schlimmes verbrochen habe?!
ALSO GANZ VIEL
LACHEN- UND WEITER DEM WAHNSINN ANHEIM
FALLEN –
DENN SONST VERWANDLE
ICH MICH WOMÖGLICH NOCH
Also ein schönes, rauchbefreites Wochenende
ADELHEID
—
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
GANZ viel Majo auf die Pommes ... alles, was Du möchtest. Und kannst ja heute Abend schon rübergeflogen kommen, dann gibt's Gurkensalat und Potatoes und Hühnerbeine, wir lümmeln auf dem Sofa rum ( Kind und Mann spielen zusammen in einer Onlinewelt ... weit, weit weg von meinem irdischen Wissen ) und schauen uns "Kindsköpfe 2" an, oder "Grüne Tomaten". Je nach Stimmung.
Ich hab' mich aus der Arbeitswelt für dieses Jahr verabschiedet. Mit Frau Migräne bin ich dann nach hause gedüst und warte nun darauf, dass sie wieder verschwindet. Alles ist nass - meine Haare, meine Hose, mein Mantel ... Es stürmt und daheim, im warmen, da ist's gemütlich. Endlich Ferien ...
Versuche, Deinen letzten Zweistelligen Tag zu genießen ... denn ab Morgen gibt es schon drei Stellen. Das finde ich toll, dass Du das geschafft hast. Bis zur vierten Stelle, da dauert es noch eine ganze Weile. Bis dahin wird rauchen aber kein Thema mehr für Dich sein. Nur noch so eine Randerscheinung ... Ich warte ja bis zur fünften Stelle an Tagen - aber das wird noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen. Das wird auch mein Maximum sein, weil sonst würde ich wohl fast so alt werden müssen, wie Methusalem. Da nützt dann auch keine Faltencreme mehr.
Weihnachten - das ist Emotion pur. Auch, wenn man sich distanziert, irgendwie ist man in dieser Zeit empfindsamer. Mir persönlich geht es auf jeden Fall so. Das dumme ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die man nicht unbedingt hätte kennenlernen müssen und gerade von denen lässt man sich in die Suppe spucken. Das mit Deinem Onkel tut mir sehr leid und auch, wie mit Dir umgegangen wird. Bist Du nur halb so lieb, wie Du hier via Forum rüber kommst, so sind es alles blinde Hühner, die Deine bezaubernde Art nicht zu schätzen wissen. Dann versuch' einfach, Dich deswegen nicht zu ärgern. Fällt schwer, weiß ich ja ...
Klar ist das schön, dass 2 Kilo weniger auf der Waage sind ... aber der Preis ist hoch und ich wünsche mir für Dich, dass Du Acht gibst auf Dich. Du bist ein ganz wertvoller Mensch ... Das musst Du Dir immer vor Augen halten. Und rauchen? Nein, rauchen brauchst Du deswegen nicht. Du hast all die Jahre diesen Mist weggeraucht. Das funktioniert wunderbar, hab' ich nämlich genauso gemacht. Und dann hat sich der Rauch verzogen und was ich sah', war teilweise schlimm.
Wir feiern auch nur ein Mini-Weihnachtsfest. Und es wird schön werden und gemütlich und ehrlich. Es werden Plätchen verputzt, Geschichten erzählt und Filme geschaut. So lange die Lieblingsmenschen bei einem sind ( oder DER Lieblingsmensch ... ), ist alles gut, in Einklang und könnte gar nicht besser sein. Ich wünsche Dir ein wenig Gelassenheit ... ja. Und mir vielleicht auch ...
"Es kommt ein Zeitpunkt in deinem Leben an dem du realisierst, wer dir
wichtig ist, wer es nie war und wer es immer sein wird. Mach dir keine
Gedanken über die Menschen aus deiner Vergangenheit, denn es gibt einen
Grund, weshalb sie es nicht in Deine Zukunft schaffen."
Alles Liebe und Gute für Dich ... Josefine
—
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Das war
heute seit langem einer der schlimmsten Schmacht-Tage.
Dabei
war´s bei Josefine gestern Abend noch so gemütlich. Flog eben mal
so vorbei, das war gar nicht weit. Ganz leicht ist alles gewesen.
Wir
haben gelacht und geratscht und waren am Schlemmen, bis wir nicht
mehr wussten, wovon uns die Bäuche wehtun. Vom Lachen oder Völlern?!
Hab mich
spätnachts wieder nach Hause gebeamt.
Am
Weihnachtsmarkt in Trier war ich also nicht dabei. Das heißt in
Gedanken freilich schon. 2015 fahr ich nach Trier - garantiert. Physisch anwesend im Oberland terrorisierte
ich heute aber lieber meine Familie. Tuco :twisted: geht mir praktisch seit
Donnerstagabend nicht mehr von der Pelle. Egal wo ich bin – :twisted: er ist
da. Seit zwei Tagen also (Abendbesuch bei Josefine ausgenommen) –
doch heute war es besonders schlimm. Von heftigen Rückfallgedanken
geplagt.
Es hört
nicht auf. Ich bin zickig im Quadrat. Permanent aggressiv. Das ist
für alle hier – heute ein großer Spaß, mit mir gewesen!!!
Ein
verschenkter Tag heute – schlimm ist das!
Warum
geht es bei manchen einfach und bei anderen ist es sooo schwer?
Würd am
liebsten alles hinschmeißen – keine Angst ich tu es nicht – geht
ja nicht mehr, Hab mich ja entschieden – doch – es ist verdammt
schwierig – könnte heulen
Hab als
Krönung noch eine Riesen-Streit mit meinem leidensfähigen Kerl
angezettelt. Der ist auf jeden Fall für heute bedient.
„Der
träumt davon, dass ich wieder werde wie früher“ - das kann er
komplett vergessen – die Heidi von früher gibt’s nicht mehr -
her mit den Kippen dann bin ich mal kurz wie früher.
Doch
hinterher könnte ich ihm erbitterte Vorwürfe – nicht ersparen.
Denn dann könnte er sich aber ein Riesen-Gejammere anhören wegen –
des Rückfalls. Das würde ihm ewig leid tun.
So
gesehen – ich bin verdammt – ich kann nicht mehr rauchen und wenn
ich mich dazwischen in alle Einzelteile auflöse um nachher wieder
anders, irgendwie anders zusammengesetzt zu werden.
Ich
möchte aber jetzt nach einhundert Tagen Abstinenz – dass es
leichter ist. Die letzten beiden Tagen waren wirklich, also . . . -
und heute, also so kann das nicht weitergehen – heute wieder Berge
von Mist in mich hineingestopft – die zwei Kilo hab ich
wahrscheinlich bei Josefine und heute den ganzen Tag über wieder
drauf gefressen. Entschuldigung für die ordinäre Wortwahl.
Morgen
Vormittag auch noch lecker Frühstück mit meinen Mädels beim
Dinzler in Irschenberg. Dann ist Gewichtsmäßig garantiert
wieder alles beim Alten. Nein, wahrscheinlich sogar noch mehr.
Was ist
das eigentlich für ein Mist. Zum Kuckuck aber auch!!!!
100.
Tage rauchfrei – ich sollte jubeln und zwitschern und tirilieren!
Stattdessen nur TUCO, SCHMACHT, und übelste Gedanken. Ich habe keine
Bock mehr!
Aufhören - :twisted: Mr. Tuco :twisted: – nein, heute wird das nicht´s mehr.
Ich
HOFFE auf MORGEN – mehr geht heute nicht mehr
schönen
Samstagabend
ADELHEID
PS:
Eigentlich hatte ich gedacht zu 100. Tagen – feiere ich – da bin
ich heiter, gelöst und einfach gut drauf – na ja, wieder was
gelernt
Doch
so bescheuert alles ist –
ICH
HOFFE AUF MORGEN – JA, SO BLÖD BIN ICH – MIT NUR EINER
GEHIRNZELLE GEHT´S JA AUCH NICHT ANDERS
Ach so - Josefine magst morgen Vormittag mit zum Irschenberg - flieg doch geschwind vorbei - das Frühstück da, ist hochgelobt - will mich revanchieren - bist eingeladen!
—
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
... Josefine liest die Weihnachtsgeschichte...
... und ist dabei eingeschlafen.
Dann werde ich mal ein Stückchen weiterlesen:
"Wußte Scrooge, daß er tot war? Natürlich wußte er's. Wie sollte es auch
anders sein? Scrooge und er waren,
ich weiß nicht seit wieviel Jahren,
Kompagnons. Scrooge war sein einziger Testamentsvollstrecker,
sein
einziger Verwalter, sein einziger Erbe, sein einziger Freund und sein
einziger Leidtragender.
Und selbst Scrooge war von dem traurigen
Ereignis nicht so schrecklich mitgenommen, um nicht selbst
am
Begräbnistag ein vortrefflicher Geschäftsmann sein und ihn mit einem
unzweifelhaft guten Handel feiern zu können.
Nun bringt mich die Erwähnung von Marleys Begräbnistag wieder zu dem
Ausgangspunkt meiner Erzählung zurück.
Es gibt keinen Zweifel, daß
Marley tot war. Das muß scharf ins Auge gefaßt werden, sonst kann in der
Geschichte,
die ich erzählen will, nichts Wunderbares geschehen. Wenn
wir nicht vollkommen fest überzeugt wären,
daß Hamlets Vater tot ist,
ehe das Stück beginnt, so wäre durchaus nichts Merkwürdiges in seinem
nächtlichen
Spaziergang bei scharfem Ostwind auf den Mauern seines
eigenen Schlosses. Nicht mehr, als bei jedem anderen
Herrn in mittleren
Jahren, der sich nach Sonnenuntergang rasch zu einem Spaziergang auf
einem luftigen Platz
entschließt, zum Beispiel auf dem
Sankt-Pauls-Kirchhof."
So, liebe Adelheid, jetzt wird aber geschlafen, damit Du schnell wieder gesund wirst.
Die ersten Schritte sind wertlos, wenn der weg nicht zu Ende gegangen wird.
rauchfrei seit 12.12.2009
zum MONDschaf
Guten Morgen ihr
Lieben!
seid unglaublich. Soviel denkt ihr an mich. Danke!!!!
Die Weihnachtsgeschichte nur für mich – mei, ihr Mäuse – ist
das lieb!
Mir geht´s wieder besser. Ist ganz schön hartnäckig.
Heute 95 TAGE ohne Zigaretten – muss ich hier mit
hineinschreiben – komm sonst mit dem Zählen durcheinander
Gott sei Dank muss ich nicht mehr rauchen!!!
So krank konnte ich früher gar nicht sein, dass ich nicht
trotzdem noch versucht habe, die ein oder andere Zigarette anzuzünden. Der
Husten dauerte dann oft zwei Monate, vielleicht sogar länger. Man kann ja in fast allem etwas Positives sehen. Und so gesehen –
ich dachte nicht ans Rauchen und meinem Gewicht war es auch zuträglich.
Schade – dass ich zu meinen drei Monaten in Rauch Freiheit keinen
Eintrag schreiben konnte. Vielen Dank für die Glückwünsche. Das will ich auf
jeden Fall nachfeiern.
Rauchen kein Thema mehr ist – Sei froh, dass du das endgültig hinter dir
gelassen hast“
Was soll man dazu sagen: „Mei – hahaha – ist der naiv!“
Mein Süßer Niemalsraucher hat davon wirklich gar keine Ahnung! So ein Schäfchen!
Ja, jetzt geht´s flott auf Weihnachten zu. Davor sollte noch
einiges getan werden. Beruflich, wie privat und fit bin ich auch noch nicht. Na
ja, das Weihnachtsfest will man sich schon verdient haben. Wie sangen Wolfgang
und Anneliese – „Ja, ja des Weihnachtsfest, des is a Psychotest“. Hahaha – da is
schon was dran.
Besinnlich wird’s mit:
Fröhliche Weihnachten mit Wolfang und Anneliese –
Rico, Werner, Bruce, Geronimo, Jochen, Kevin BRÖMSKLÖTEN
aus´m Erzgebirsch
Ottmar Zittlau und natürlich Pastorin Dr. Almuth Dröge-Funz
Ich wünsch euch ganz einen wunderbaren Vorweihnachts-Montag
ADELHEID
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
12. September 2014
Liebes Tagebuch!
Heute ist der 96. Tag an dem ich nicht rauche. Die Tage
vergehen so geschwind, als hätte ich einen unerschöpflichen Vorrat, der niemals
versiegen wird. Ein wenig besorgt bin ich darüber schon. Muss dringend
versuchen, die Tage bewusster zu leben. Fällt mir manchmal schwer. Nur das
Wissen darum hilft nicht, muss mehr in mich gehen. Im Hier und Jetzt zu sein und
ganz bei der Sache, was immer es auch sein mag, fällt mir schwer. Durch das
Nichtrauchen habe ich, so sonderbar das auch klingen mag, die Bodenhaftung
verloren. Ich bin nicht mehr ich. Ich schreibe hier Tag für Tag auf, als würde
ich dadurch irgendein imaginäres Ziel erreichen. Der Abstand zum letzten Tag
des Rauchens vergrößert sich, das ist vordergründig alles. Bin immer noch
schnell aufgebracht, einfach nicht mehr im Lot. Meine Mehrkilos nerven mich
sehr. Sport mag ich nicht, aber darauf wird es sicherlich hinauslaufen, im
wahrsten Sinne des Wortes. Das hört sich jetzt alles sehr düster an. Ist es
nicht. Ich denke nicht jeden Tag, wie toll doch die Vergangenheit war, aber
auch nicht, wie wunderbar die Zukunft sein wird. Ich mache alle erdenklichen
Dinge um mich zu erfreuen. Wobei schon diese Denk- und Handlungsweise nicht
richtig sein kann. Permanent glücklich und gut drauf sein, das muss ich nicht.
Lechze aber trotzdem danach. Ich will dieses Gefühl – wenn ich es in Worte
fassen muss - orgiastische Wonne und selige Hochstimmung. Ja das will ich!
Schön blöd! Ich weiß das – kann nicht anders. Zumindest momentan. Dabei geht es
gar nicht um´s Rauchen oder Nichtrauchen. Es sind Gefühle, die mich leiten. Letztlich
die Frage, aller Fragen – Sinn/Sinnlich/Sinnlos/Sinnlichkeit
Um es genau zu sagen ich bin untröstlich. Und darum für
meine Liebsten immer noch und oftmals unausstehlich. Zudem ist meine Süße
selbst in einem Alter, wo sie mit großartigen Hormonschwankungen klar kommen
muss bzw. es versucht. Manchmal mit erstaunlichen und unvorhersehbaren
Explosionen. Mein lieber Gatte, er ist ein tapferer und leidensfähiger Kerl,
muss momentan auch viel Stärke beweisen. Ja, mit mir ist es nicht eben leicht
und doch nehmen sie mein Verhalten – meine Wesensänderung hin. Die mögen mich
wohl wirklich ganz gern. Sonst wär´s ja grad zum Davonlaufen.
Ich habe nicht nur zum Rauchen aufgehört, sondern mich auch
gleich in eine, nämlich meine Midlife Crises hineinkatapultiert. Vom Alter her
passt es ja mit 46 Jahren recht gut.
Keine Ahnung wie das alles weitergehen soll! Aber irgendwas
muss anders werden!
ADELHEID – klagende, von Sinnen
PS: Ich bin aber auch noch nicht
wirklich fit und Weihnachten steht vor der Tür und das Wetter ist heute auch so
greislich und süße, fette, weißes Mehl Sachen soll ich auch nicht essen, da
darf ich ein bisserl mehr sinnieren
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
12. September 2014
:winky1: :1loveyou: :troest:
[url=http://www.ohnerauchen.de/node/4637]Heinos Nichtrauchertagebuch[/url] [i][b][color=red]Letzte Zigarette am 25.10.2010[/i][/b][/color] :danci1: [b][color=blue]Anfangen ist leicht, Durchhalten eine Kunst[/b][/color]
Hallo, liebe Adelheid!
Weißt Du, ich kann Dich wirklich sehr, sehr gut verstehen ... Denn es ist wirklich so, dass einem das Leben in manchen Momenten einfach durch die Finger rinnt und man sich fragt, wo die Zeit geblieben ist. War das erst gestern oder schon in der vergangenen Woche? Je älter wir werden, desto schneller verrinnt sie, diese Zeit. Weil wir oft vergessen, uns an Kleinigkeiten zu erfreuen. Was haben die Kinder noch für eine Zeit ... Sie entdecken jeden Tag was Neues. Den Käfer, der tapsig auf dem Grashalm läuft, den Stein, der so wunderbar in der Pfütze rumliegt, die Kekskrümel auf dem Wohnzimmerteppich, die Anzahl der Blätter auf einer Toilettenpapierrolle ... es gibt viel zu entdecken. Und wenn man dann "groß" geworden ist, dann kennt man das alles schon und braucht neue Aufgaben, denen man sich widmen könnte.
Tja, dann geht man eben arbeiten oder engagiert sich sozialen Projekten, lernt Fremdsprachen, nepalesische Küche, absturse Tänze oder schrubbt die Badezimmerfliesenfugen mit 'ner Interdentalbürste. Wir haben Zeit ... wir nutzen sie nur oft falsch, lassen uns einspannen in den Alltag. Aber auch der Alltag braucht seinen Platz und pubertierende Kinder - die brauchen viel Raum und noch mehr Nerven. Da wird man geliebt, gedrückt, gebusselt und im nächsten Moment verflucht, beschimpft und auch mal gehasst ... Das ist für die Kinder eine schlimme Zeit und für 'ne Mami auch. Da blutet das Herz.
Aber diese Zeit ist auch GUT ... denn so gewinnt die Mama Abstand, lässt auch mal los. Weil es dieses zarte, beschützendwerte Wesen nicht mehr gibt. Man wird nicht gebraucht, das tut weh - aber man wird auch durch Worte verletzt und dann kann man endlich sagen: "Mach's doch alleine - kannst und weißt ja eh alles besser ...!" Und dann machen die Zwerge es alleine und wenn's klappt, dann sind wir stolz und können ein Stück weiter loslassen. Sie werden groß und Liebe heißt, loslassen zu können. MIR fällt das oft sehr schwer. Und ich muss dann auch mal weinen, weil das kleine Mädchen zur Frau wird. Aber dann sehe ich, wie schön sie geworden ist und welche Werte sie in sich trägt und dann weiß ich, es ist alles gut.
Auch Mamas sind in der Pubertät, wenn die Kinder in der Pubertät sind. Vielleicht ohne Pickel und Liebeskummer ... Aber es ist eine schwere Zeit, dieses loslassen. Und wenn man dann noch die geliebte Zigarette nicht rauchen kann / will / möchte, dann wird's ja nicht unbedingt leichter. Es gibt immer Zeiten, die sind schwierig. Und wenn man einen Mann hat, der auch mal einfach nur da ist und darüber hinweg schaut, über diese Entwicklung der nichtmehrrauchenden Ehefrau mit ihrer pubertierenden Tochter ... dann ist das ein Seegen.
Hey ... Rauchen aufhören ist ein riesiger Akt, eine pubertierende Tochter auch und ein Leben, was gerade den Turbogang einlegt wieder eine andere Geschichte. Da kommt viel zusammen; vielleicht auch gerade, weil Du angeschlagen bist gesundheitlich und weil gerade diese besinnnliche Zeit kommt, die einen nachdenken lässt und der Tag so kurz erscheint ... Mach' Dich nicht verrückt - Du machst das ganz, ganz wunderbar und ich bin mir sicher, hier lesen einige liebe Menschen mit, die mit ganz viel Freude lesen, wie toll Du das meisterst.
Vielleicht lässt es uns auch nur bewusster alles wahrnehmen, dieses Nichtmehrrauchenprojekt. Es ist nichts mehr zugenebelt und das ist eine Chance. Dein Leben wird nicht mehr werden, wie es gewesen ist. Fakt! Aber das heißt doch nicht, dass es nicht besser werden wird, schöner, bunter, lebenswerter. Es wird auch länger sein ( mit großer Wahrscheinlichkeit ...), wenn Du jetzt nicht mehr rauchst. Weil Du einfach gesünder lebst. Trotz den paar Kilos mehr auf der Waage. Ich bin mir sicher, Du bist noch bezaubernder geworden, noch hübscher schaust Du aus ( Im Dirndl stell' ich mir Dich gerade vor ... Fesch! ) und Du riechst soooooo gut. Niemand hat gesagt, dass es einfach werden wird ...
Hey, in 7 Tagen haben wir den kürzesten Tag bereits hinter uns gebracht und jeder folgende Tag wird wieder länger werden, mehr Licht ins Schlumpfenland und nach Bayern reinlassen und es wird wunderbar werden, Dein Jahr 2015 als Nichtmehrraucherin. Du wirst ins Schloss einziehen und vielleicht auch wieder die Kleinigkeiten im Leben finden, die es so zauberhaft machen können. Wenn wir nie traurig wären, könnten wir Glück nie so schätzen.
Mach' Pause, trink' 'nen Kaffee und guck' Löcher in die Luft. Das Leben darf auch leicht sein. Und unbeschwert und man kann von den Teenagern lernen, dass auch mal "chillen", "faulenzen" und "rumgammeln" Dinge sind, die durchaus ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Wir haben vielleicht nur verlernt, das Zeit auch mal großzügig verschwendet werden kann. So lange wir dabei glücklich sind, ist ALLES erlaubt.
Mach' Dir einen schönen Tag und denk' an DICH ... Josefine
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Josefines Welt
Normal
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„Um
es genau zu sagen ich bin untröstlich.“
Ich versuchs trotzdem mal. Komma her. :troest:
Die
Wesensänderung die Du gerade durchmachst, dieses Gefühl kennen die meisten hier
auch sehr gut.
Hast Du mal ein paar Tagebücher gelesen? Mir hat das damals sehr
geholfen. Josefines „Leidensgeschichte“
wäre jedenfalls schon mal beispielhaft.
Viele derer, die lebenslang geraucht haben, erkennen sich nun, da sie nicht
mehr rauchen nicht wieder.
Oft war es aber so, dass die Zeit
in der man nie
geraucht hat, sich auf das Kindesalter, vielleicht noch die Teenager-Zeit
begrenzt.
Man kennt sich als Erwachsener also nur rauchend. Gib Dir und Deinem
Körper also ein wenig Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Nach fast
30 Raucherjahren ist das nämlich eine immense Umstellung.
Und wenn es leicht
wäre, bräuchten wir dieses Forum nicht, was ja auch irgendwie schade wäre.
*klugscheißmoduswiederaus*
Und jetzt habe
ich schlichtweg den Faden verloren :oops: , drum beende ich das Gesülz hier mal
mit
einem lieben Gruß und besten Wünschen für Dich.
Am Ende wird alles gut! Wenn’s noch nicht gut ist, dann ist es noch
nicht zu Ende.
Die ersten Schritte sind wertlos, wenn der weg nicht zu Ende gegangen wird.
rauchfrei seit 12.12.2009
zum MONDschaf
Liebe Adelheid!
Ich denk' an Dich, wenn Du jetzt in der "Welt da draußen" bist und vielleicht das eine oder andere Abenteuer erlebst. Pass' auf Dich auf, mach' Dir eine schöne Zeit, genieße die Vorfreude auf Weihnachten und vergiss' nicht, dass Du auf dem Weg bist in ein neues, zauberhaft schönes Leben ...
Josefine
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Josefines Welt
So meine lieben Weihnachtsmäuse,
irgendwas will ich am 99. Tag ohne
Nikotin schon noch reinschreiben.
Auch wenn es mir momentan nicht sehr weihnachtlich zumute
ist.
Der letzte zweistellige Nicht-Rauchtag.
In der Firma und auch draußen, drehen alle am wohlbekannten
Rad. Mir mit meiner einen, kleinen Gehirnzelle ist das egal. Wir wabern alle
unaufhaltsam auf wohlverdiente Feiertage zu. Das wird richtig gemütlich. Das
wird erholsam. Will außer Mann und Kind – NIEMANDEN sehen!!!
Josefine du gehst nach Trier auf den Weihnachtsmarkt? Ja
bitteeee nimm mich mit.
Pommes mit richtig fett Mayo? – oh, ja – die nehme ich!
Flieg noch heut zu Dir ins Saarland.
Bei mir geht´s nämlich drunter und drüber. Ein Shit am
anderen. Am liebsten würde ich wirklich davonfliegen.
Kater verschwunden (seit letzten Sonntag) – bin mir sicher,
der weilt nicht mehr im Diesseits
Onkel tot – heute Vormittag Beerdigung – nur der aller innerste
Zirkel erwünscht –
also ich schon mal nicht
Papa – Krankenhaus nach Herzattacke – wünscht keine Besuche
Bruder – heiratet am kommenden Montag, ohne mich
Mama und Tante und . . .
wissen Bescheid wegen Hochzeit, sogar meine Tochter sollte mit ins Boot
geholt werden – ich bin mehr als sauer
Soviel Quatsch geballt in ganz kurzer Zeit! Was soll man
dazu sagen?
Selbstverständlich bietet sich Herr Tuco momentan stündlich
an! Oh, wie schlau!! Ohne mich!!!
Werf doch wegen diesem Mist nicht auch noch alles andere
hin.
Vorteil – hab mit einem Schlag – 2 Kilo weniger – sooooo groß ist mein Ärger –
hab Bauch- und Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit –
NONSTOP – esse jetzt gar nichts mehr -
das kann alles gar nicht wahr sein!
„Geh weida – lach“!
Jaaa – das muss ich unbedingt – denn sonst wär´s tatsächlich
zum Davonlaufen – zum Beispiel nach Trier. Da findet mich dann niemand!
kann eben nicht immer Glück haben – aber gleich so geballt? – frag mich schon
was ich denn eigentlich Schlimmes verbrochen habe?!
ALSO GANZ VIEL
LACHEN - UND WEITER DEM WAHNSINN ANHEIM
FALLEN –
DENN SONST VERWANDLE
ICH MICH WOMÖGLICH NOCH
Also ein schönes, rauchbefreites Wochenende
ADELHEID
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
12. September 2014
Liebe Adelheid!
GANZ viel Majo auf die Pommes ... alles, was Du möchtest. Und kannst ja heute Abend schon rübergeflogen kommen, dann gibt's Gurkensalat und Potatoes und Hühnerbeine, wir lümmeln auf dem Sofa rum ( Kind und Mann spielen zusammen in einer Onlinewelt ... weit, weit weg von meinem irdischen Wissen ) und schauen uns "Kindsköpfe 2" an, oder "Grüne Tomaten". Je nach Stimmung.
Ich hab' mich aus der Arbeitswelt für dieses Jahr verabschiedet. Mit Frau Migräne bin ich dann nach hause gedüst und warte nun darauf, dass sie wieder verschwindet. Alles ist nass - meine Haare, meine Hose, mein Mantel ... Es stürmt und daheim, im warmen, da ist's gemütlich. Endlich Ferien ...
Versuche, Deinen letzten Zweistelligen Tag zu genießen ... denn ab Morgen gibt es schon drei Stellen. Das finde ich toll, dass Du das geschafft hast. Bis zur vierten Stelle, da dauert es noch eine ganze Weile. Bis dahin wird rauchen aber kein Thema mehr für Dich sein. Nur noch so eine Randerscheinung ... Ich warte ja bis zur fünften Stelle an Tagen - aber das wird noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen. Das wird auch mein Maximum sein, weil sonst würde ich wohl fast so alt werden müssen, wie Methusalem. Da nützt dann auch keine Faltencreme mehr.
Weihnachten - das ist Emotion pur. Auch, wenn man sich distanziert, irgendwie ist man in dieser Zeit empfindsamer. Mir persönlich geht es auf jeden Fall so. Das dumme ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die man nicht unbedingt hätte kennenlernen müssen und gerade von denen lässt man sich in die Suppe spucken. Das mit Deinem Onkel tut mir sehr leid und auch, wie mit Dir umgegangen wird. Bist Du nur halb so lieb, wie Du hier via Forum rüber kommst, so sind es alles blinde Hühner, die Deine bezaubernde Art nicht zu schätzen wissen. Dann versuch' einfach, Dich deswegen nicht zu ärgern. Fällt schwer, weiß ich ja ...
Klar ist das schön, dass 2 Kilo weniger auf der Waage sind ... aber der Preis ist hoch und ich wünsche mir für Dich, dass Du Acht gibst auf Dich. Du bist ein ganz wertvoller Mensch ... Das musst Du Dir immer vor Augen halten. Und rauchen? Nein, rauchen brauchst Du deswegen nicht. Du hast all die Jahre diesen Mist weggeraucht. Das funktioniert wunderbar, hab' ich nämlich genauso gemacht. Und dann hat sich der Rauch verzogen und was ich sah', war teilweise schlimm.
Wir feiern auch nur ein Mini-Weihnachtsfest. Und es wird schön werden und gemütlich und ehrlich. Es werden Plätchen verputzt, Geschichten erzählt und Filme geschaut. So lange die Lieblingsmenschen bei einem sind ( oder DER Lieblingsmensch ... ), ist alles gut, in Einklang und könnte gar nicht besser sein. Ich wünsche Dir ein wenig Gelassenheit ... ja. Und mir vielleicht auch ...
"Es kommt ein Zeitpunkt in deinem Leben an dem du realisierst, wer dir
wichtig ist, wer es nie war und wer es immer sein wird. Mach dir keine
Gedanken über die Menschen aus deiner Vergangenheit, denn es gibt einen
Grund, weshalb sie es nicht in Deine Zukunft schaffen."
Alles Liebe und Gute für Dich ... Josefine
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Josefines Welt
Bitte
gratulieren -
100.
TAGE ohne Zigaretten
Das war
heute seit langem einer der schlimmsten Schmacht-Tage.
Dabei
war´s bei Josefine gestern Abend noch so gemütlich. Flog eben mal
so vorbei, das war gar nicht weit. Ganz leicht ist alles gewesen.
Wir
haben gelacht und geratscht und waren am Schlemmen, bis wir nicht
mehr wussten, wovon uns die Bäuche wehtun. Vom Lachen oder Völlern?!
Hab mich
spätnachts wieder nach Hause gebeamt.
Am
Weihnachtsmarkt in Trier war ich also nicht dabei. Das heißt in
Gedanken freilich schon. 2015 fahr ich nach Trier - garantiert. Physisch anwesend im Oberland terrorisierte
ich heute aber lieber meine Familie. Tuco :twisted: geht mir praktisch seit
Donnerstagabend nicht mehr von der Pelle. Egal wo ich bin – :twisted: er ist
da. Seit zwei Tagen also (Abendbesuch bei Josefine ausgenommen) –
doch heute war es besonders schlimm. Von heftigen Rückfallgedanken
geplagt.
Es hört
nicht auf. Ich bin zickig im Quadrat. Permanent aggressiv. Das ist
für alle hier – heute ein großer Spaß, mit mir gewesen!!!
Ein
verschenkter Tag heute – schlimm ist das!
Warum
geht es bei manchen einfach und bei anderen ist es sooo schwer?
Würd am
liebsten alles hinschmeißen – keine Angst ich tu es nicht – geht
ja nicht mehr, Hab mich ja entschieden – doch – es ist verdammt
schwierig – könnte heulen
Hab als
Krönung noch eine Riesen-Streit mit meinem leidensfähigen Kerl
angezettelt. Der ist auf jeden Fall für heute bedient.
„Der
träumt davon, dass ich wieder werde wie früher“ - das kann er
komplett vergessen – die Heidi von früher gibt’s nicht mehr -
her mit den Kippen dann bin ich mal kurz wie früher.
Doch
hinterher könnte ich ihm erbitterte Vorwürfe – nicht ersparen.
Denn dann könnte er sich aber ein Riesen-Gejammere anhören wegen –
des Rückfalls. Das würde ihm ewig leid tun.
So
gesehen – ich bin verdammt – ich kann nicht mehr rauchen und wenn
ich mich dazwischen in alle Einzelteile auflöse um nachher wieder
anders, irgendwie anders zusammengesetzt zu werden.
Ich
möchte aber jetzt nach einhundert Tagen Abstinenz – dass es
leichter ist. Die letzten beiden Tagen waren wirklich, also . . . -
und heute, also so kann das nicht weitergehen – heute wieder Berge
von Mist in mich hineingestopft – die zwei Kilo hab ich
wahrscheinlich bei Josefine und heute den ganzen Tag über wieder
drauf gefressen. Entschuldigung für die ordinäre Wortwahl.
Morgen
Vormittag auch noch lecker Frühstück mit meinen Mädels beim
Dinzler in Irschenberg. Dann ist Gewichtsmäßig garantiert
wieder alles beim Alten. Nein, wahrscheinlich sogar noch mehr.
Was ist
das eigentlich für ein Mist. Zum Kuckuck aber auch!!!!
100.
Tage rauchfrei – ich sollte jubeln und zwitschern und tirilieren!
Stattdessen nur TUCO, SCHMACHT, und übelste Gedanken. Ich habe keine
Bock mehr!
Aufhören - :twisted: Mr. Tuco :twisted: – nein, heute wird das nicht´s mehr.
Ich
HOFFE auf MORGEN – mehr geht heute nicht mehr
schönen
Samstagabend
ADELHEID
PS:
Eigentlich hatte ich gedacht zu 100. Tagen – feiere ich – da bin
ich heiter, gelöst und einfach gut drauf – na ja, wieder was
gelernt
Doch
so bescheuert alles ist –
ICH
HOFFE AUF MORGEN – JA, SO BLÖD BIN ICH – MIT NUR EINER
GEHIRNZELLE GEHT´S JA AUCH NICHT ANDERS
Ach so - Josefine magst morgen Vormittag mit zum Irschenberg - flieg doch geschwind vorbei - das Frühstück da, ist hochgelobt - will mich revanchieren - bist eingeladen!
Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
12. September 2014
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