Tagebuch von OlafSt

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OlafSt
Tagebuch von OlafSt

Da ich schon vor längerem das Rauchen hab sein lassen, hier die ganze Geschichte, soweit ich das zusammenbekomme, auf einen Schlag.

Vorsicht, kann länger dauern Biggrin

NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst

OlafSt
Wo anfangen ? Am Anfang am

Wo anfangen ? Am Anfang am besten. Dann müssen wir zweieinhalb Jahrzehnte zurückblättern - ins Jahr 1981. Irgendwo da (Ich tippe auf März/April) setzt die am weitesten zurückliegende Erinnerung an eine "schmeckende" Zigarette ein.

Zeitgleich damit endete übrigens meine Gewichtszunahme - sie blieb auf 54 Kilo Lebensgewicht festgenagelt, bei damals ~160cm Größe nicht schlimm, mit jetzt 183cm dagegen eine problematische Angelegenheit.

Seitdem habe ich nie Probleme gehabt, abzunehmen (Nacht durchmachen = -3 Kilo). Zunehmen dagegen war eine quälende Sache, 300 Gramm in einem Monat waren Rekordverdächtig - und die habe ich nur geschafft, als ich einen 5-Kilo-Block Pralinéschokolade (gut, wenn man Freunde hat, die in einer Schokoladenfabrik arbeiten) binnen einer Woche vertilgte.

Irgendwann findet man sich damit ab, eine dickgemachte Fahrradspeiche zu sein und zu bleiben, bei Windstärke 10 und höher bleibt man zuhaus, Modehäuser meidet man als Mann sowieso usw.

In unserer Familie gab es praktisch nur Raucher: Vater, Mutter, beide Brüder, beide Schwestern, sämtliche Onkel und Tanten, Omas und Opas (soweit noch am Leben) - alles Raucher. Natürlich waren im Freundeskreis alles Raucher, auch meine Ehefrau und deren Familie - alles Raucher außer ihrem Bruder.

Ungefähr 7 Jahre ist es her, da mußte ich eine Kiefer-OP über mich ergehen lassen. Die Narkose hat mich für drei Tage komplett aus den Schuhen gehoben - und ich habe drei Tage am Stück nicht geraucht. Anschließend kam der Teufel natürlich seines Wegs und nahm mich einfach so mit - Riesenchance vertan, aber auch nicht erkannt.

Vor sechs Jahren wurde bei meinem Vater eine sogenannte Blählunge entdeckt. Diese erbliche Krankheit befällt eigentlich männliche Uropas ab 75 - mein Dad war 50 und zog an die 60 Zigs pro Tag weg. Er hatte noch knappe 28% Lungenfunktion und war schon beim Aussteigen aus dem Auto hochgradig Erstickungsgefährdet.

Dad hat sich das Rauchen abgewöhnt - über einen Zeitraum von etwa 9 Monaten. Bisher ist er nicht rückfällig geworden und die Lungenkapazität hat sich dadurch und durch einige Medikamente auf gute 70% regeneriert. Besser wird es aber nie mehr werden, eher im Gegenteil.

In Anbetracht der Tatsache, das ich praktisch eine 1:1-Kopie von meinem Vater bin, gab mir das gewaltig zu denken - und ich ärgerte mich über die vor einem Jahr verpaßte Chance. Es folgten zwei halbherzige, von Nullerfolg gekrönte Versuche. Dann verdrängte ich den Gedanken.

Vor zwei Jahren gewöhnte unsere Bekannte sich das Rauchen ab - und diente mir als mahnendes Beispiel, wie man es falscher kaum noch machen kann. 40 (in Worten: Vierzig) geschätzte Kilos hat sie sich an Ersatz heraufgefuttert und ihre Ernährung ist derart ungesund, das sie IMHO auch bei Zigaretten hätte bleiben können.

Am 30. Mai diesen Jahres, ausgerechnet mein Geburtstag, machte sich erneut ein sehr bekanntes, beängstigendes Ziehen im Kieferbereich bemerkbar.

Durch andere Probleme bedingt habe ich mich mit der Entzündung im Kiefer bis in den August gerettet, dabei allerdings bis auf 48 Kilo an Gewicht verloren. Ab hier ging gar nichts mehr, das erschien selbst mir schon lebensbedrohlich.

Also rauf auf den Tisch - doch diesmal mit einem Plan im Kopf:

Bin ich wieder drei Tage völlig weg vom Fenster, sind die ersten drei Tage Entzug schon passiert. Blieben noch zwei oder drei, dann wäre das schlimmste geschafft. Der Rest sind Psychospiele, mit denen ich nun mehr als genug Erfahrung habe - ergo sollte sich das wohl schaffen lassen.

Am 25.06.2006, 21:29 Uhr zermalmte ich die letzte Zigarette vor der OP, die am Montag früh sein sollte. Ist mir nicht schwergefallen, der Schmerz, ohnehin schon nicht ohne, wurde durch das Rauchen eh nur verstärkt. Ein Grund mehr, es besser zu lassen.

Tag 1:

07:00 Uhr: - - - Was'n das für'n Krach ?

Der Wecker. Heute ist der Tag der Tage, endlich werde ich die Schmerzen los, kann mit dem linken Auge wieder sehen (durch die Schwellung zu) und himmlische Stille wird sich breitmachen (linkes Ohr zu, dadurch enormer Krach). Muß noch die beiden Hammerdrogen-Drops einwerfen. 08:30 fahren wir los, mal schaun, was passiert.

Nein, nix Zigarette.

09:00 Uhr: Wir sind angekommen. Fühle mich gut, keine Panikanfälle oder ähnliches. Das Warten auf die OP beginnt.

11:30 Uhr: Sitze auf dem OP-Stuhl und möchte wegrennen - die Drogen wirken nicht mehr, Panik macht sich breit. Versuche, dem Narkosearzt ein Gespräch aufzuzwingen, er spielt zum Glück mit - - - OMG, was bin ich plötzlich so grauenhaft schrecklich müde Biggrin

13:30 Uhr: Kann wieder denken, habe 15 Gramm abgenommen (drei Zähne weniger). Es ist sehr ruhig um mich herum, geradezu still. Sehen kann ich wieder in Stereo, [i:201c395030]die[/i:201c395030] Sache ist also ausgestanden.
Leider ist der Narkosearzt wohl ein richtig guter, ich bin fit wie ein Turnschuh. Mist, blöd gelaufen.

18:00 Uhr: Irgendwas in mir schreit: Kippe in Hals, los ! Ich greife zum Telefon, Schwesterherz weiß bestimmt Rat.

Meine Frau fragt, ob ich das Rauchen ernsthaft lassen will. Natürlich will ich das, sieh dir meinen Vater an... Ich bestehe darauf, das sie sich in keinster Weise zurückhält und keine Rücksicht auf mich nimmt. Wir einigen uns aber
darauf, das in meinem Wagen bzw. wenn ich bei ihr Mitfahrer bin, die Kippe aus bleibt.

NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst

OlafSt
Tag 2:

Tag 2:

Heftiger Schmachter, direkt nach dem Aufwachen. Hab's ignoriert. soweit es ging. Beim Einschalten des Fernsehers flammt es wieder mit Macht auf. Möchte an meinen Rechner gehen, greife zum Handy, zur Kaffeetasse - und zu den nicht mehr vorhanden Zigaretten. Sofort flammt die Gier erneut auf - sehr interessant !

Werfe einen Bonbon ein, damit der Schmachter sich verzieht. Den Tip gab mir Vadders vorhin und es funktioniert ganz gut. Muß Frau Bescheid geben, zuckerfreie Bonbons zu besorgen, sonst bin ich in drei Wochen wieder auf dem OP-Tisch :?

Kann nicht selbst fahren, kann keine drei Schritte weit laufen, ohne irgendwo anzuecken Lol

Tag 3:

Hab das Gefühl, 1000jährige Eichen mit einer Hand aus dem Boden reißen zu können. Kann inzwischen 6 Schritte gehen, ohne anzuecken - Doc sagt, Nachwehen von der Narkose, kann die ganze Woche so gehen. Na klasse.

Viel wichtiger ist: Ich hab einen Weg entdeckt, dem Teufel Paroli zu bieten. Offensichtlich ist das Rauchen mit Orten,
Tönen, Handlungen, Bildern usw. verknüpft. Das näher betrachtet, offenbart ein über 25 Jahre sorgfältig ausgelegtes Minenfeld an "Triggerpunkten", die den Schmachter auslösen. Ich beginne damit, diese Handlungen abzuändern oder mit anderen Dingen zu verknüpfen.

Mir scheint, dies ist das Hauptproblem am Entzug - die Psyche hat sich viel einfallen lassen in den letzten Jahrzehnten. Es wird lange dauern, viel länger als gedacht, das wieder loszuwerden :cry:

Tag 4:

Heute eine Liste mit "Milestones" ausgedruckt. Werde schön fleißig abhaken, was ich schon durch das Nichtrauchen erreicht hab - auch wenns nur 4 Tage sind. Im übrigen kann ich wieder essen und mit Entsetzen sehe ich mit an, was alles in mir verschwindet ! Nicht verwunderlich, noch ists Nachholbedarf. Ich bemerke einen unglaublichen Durst, hab heute 4 Flaschen Selter zusätzlich zur Kanne Kaffee in mich reingefüllt. Pinkeln ? Fehlanzeige...

Weiterhin habe ich ausgerechnet, was ich so im Monat nicht mehr für Ziggis ausgeben muß (Stecki's und Hülsen). Hübsches Sümmchen, mit der kommenden Tabaksteuererhöhung wirds noch übler. Mit normalen Fertigzigaretten rechne ich mal besser nicht, wird mir nur schlecht von :shock:

Tag 5:

Nachuntersuchung beim Kieferchirurgen. Der ist höchst erfreut darüber, wie prima das alles verheilt ist. Als ich ihm gestand, das Rauchen aufgegeben zu haben, stieg seine Begeisterung nochmal um 30%. Der erste, der Anerkennung zum Besten gibt und Mut zuspricht. Frau hat tapfer die halbstündige Autofahrt ohne Ziggi durchgestanden. War sicher nicht leicht, ich weiß, wie das ist Smile

Ansonsten ging der Tag easy vorbei. Teufel hat sich kaum gemeldet, was vielleicht an den zumindest hier zu Hause veränderten Auslösepunkten liegt. Der wirkliche Prüfstein wird aber die Arbeit sein, fürchte ich. Für die Nachwelt möchte ich aufschreiben, was ich heute so alles gefuttert habe:

4 zuckerfreie Bonbons. 6 Scheiben Aldi-Mischbrot mit doppelt Salami, Jagdwurst und 60%er-Käse. Das ganze nocheinmal, dann war das Brot leider alle. Eine Tüte Salzstangen. Drei Mars-Riegel. Eine Prinzenrolle (Kekse). Eine Dose serbische Bohnensuppe, 850g. Das komplette hier übliche Abendessen für zwei Personen (5 Schnitzel, 500g Kartoffeln, 350g Rotkohl, Sauce nach Augenmaß - Ehefrau muß heute hungern). Einen 500g-Pudding, Vanille.

Und ich hab immer noch Hunger, außerdem weitere 4 Flaschen Selter zum sonst üblichen Pensum getrunken. Wahnsinn.

Tag 6:

Das erste Wochenende ohne Zigaretten. Will mit meiner Frau ein Netzwerkspiel spielen (Dungeon Siege 2). Ich weiß, das sie dann wieder 150 Zigaretten binnen zwei Tagen raucht - wird auch für mich nicht leicht.

Tag 7:

DIE ERSTE WOCHE IST RUM !!! Darauf keine Havanna und auch keinen Dujardin. Nein, lieber eineinhalb Liter Multivitaminsaft.

NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst

OlafSt
Tag 9:

Tag 9:

Das Wochenende gut überstanden. Frau hat sich gut beherrscht und nur 100 Ziggis verqualmen lassen. Doch nun der erste Arbeitstag - wie erwartet ist er hart. Chef und Kollege sind alles Raucher, auch sie bekommen die Anweisung, sich bloß nicht zurückzuhalten - sie tun es trotzdem. Beide zuckten ehrfürchtig zusammen, als ich von meiner ersten Woche erzählte. Und beide wurden bleich, als ich von meinem Vater und seiner zermanschten Lunge erzählte.

Tag 11:

Habe in der Firma wohl so an die 50 Triggerpunkte gefunden. Echt irre, was sich das Unterbewußtsein so alles merken kann.

Außerdem die Waage besucht: 52 Kilo !!!! Vier Kilo in knapp zwei Wochen - unglaublich !!!

Bitter: In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich einen einzigen Zug von der Zigarette meiner Frau genommen (Kein :twisted: !) und sie schmeckte wie meine allererste. Ein längst vergessener Geschmack, der mir entsetzlicherweise gefällt...

Einige Minuten später begann ich dann, den Preis zu zahlen: Es folgte eine Stunde totaler Schwindel und böse Übelkeit.

Tag 13:

Fast ein Streit mit meiner Frau. In letzter Zeit explodiere ich beim kleinsten Anlaß, und die Wutanfälle sind ungeheuer, fast unkontrollierbar. Meine Frau hat auch noch die Angewohnheit, weiterzusticheln und es auf die Spitze zu treiben - eine jetzt leider gefährliche Angewohnheit.

Tag 14:

Zwei Wochen sind rum, aber kein Anlaß zur Freude.
Heute sind Staubsauger geflogen - von mir geworfen. Hätte nie geglaubt, das ich wegen eines verp***ten Putzlappens einmal so ausklinken könnte.
Vadders erzählte von ähnlichen Raserei-Anfällen, als er aufhörte. Er hat mit Mutters ein Codewort vereinbart - wenn dies fällt, weiß er, das es soweit ist. Werde sowas mit Frau auch vereinbaren, so geht das nicht weiter.

Ich habe die letzten Tage bemerkt, das sich meine Verdauung drastisch verändert hat. Neuerdings renne ich 2x täglich zur Keramik, öfters auch dreimal. Was herauskommt, ist in Konsistenz und Farbe "gesund". Aber der Gestank ist unvorstellbar. Ich bin allerhand gewöhnt, durch ein Jahr Arbeit im Klärwerk abgehärtet. Trotzdem: mehr als einmal war ich drauf und dran, vor mir selbst wegzurennen. Weiterhin habe ich ziemlich heftige Blähungen bekommen, vor denen man auch besser in Deckung geht.

Immerhin hat der extreme Wasserkonsum nachgelassen, hier normalisiert sich das ganze wieder. Leider gehts beim Futter nicht so einfach - ich bin einfach nicht satt zu bekommen. Was für ein Glück, wenn man eine Frau hat, die gerne großzügig bemessen kocht.

Tag 16:

Katze macht Sorgen. Und ist fast von mir gekillt worden Sad Hat einen riesengroßen See mitten auf das erst gestern
verlegte, noch nicht versiegelte Laminat gesetzt. Ich bin derart wütend geworden... Ich hatte den Kopf schon in der
Hand und mußte sehr mit mir kämpfen, den Hals nicht umzudrehen. Codewörter allein genügen nicht, ich muß selbst einen Rettungsanker finden.

Dies ist also wohl einer der Preise, die ich für's Nicht-mehr-Rauchen bezahlen muß.

Tag 21:

Drei Wochen sind rum. :twisted: schlägt immer wieder auf, klopft an die verschlossene Tür - kommt aber nicht rein.

Habe jetzt schon 20 Tage länger durchgehalten, als ich vor drei Monaten noch für jemals möglich gehalten habe. Kann der blöde :twisted: auch draußen bleiben. Naja, besonders hartnäckig ist er ja auch nicht mehr.

Auf der Arbeit halten sich die Kollegen nach wie vor zurück, auch meine Frau zieht inzwischen mit, scheint sogar die Gelegenheit zu nutzen, langsam zu entziehen - aber das kann täuschen.

Sie ist unabänderlich davon überzeugt, nach dem Entzug genauso zu "explodieren" wie unsere Bekannte. Wird ein
superhartes Stück Arbeit, sie davon abzubringen.

Tag 50 (so ungefähr):

Heute aus Jux wieder einen Zug von meiner Frau genommen. TU ICH NIE WIEDER.
So etwas sensationell widerliches hab ich wohl noch nie im Mund gehabt. WUARG, das Zeug schmeckt wie ein Putzlappen, der sechs Wochenlang zum Kloputzen benutzt wurde. Und sowas hab ich mir reingehauen ??? Unvorstellbar.

Mir wird klar: Mit dem Rauchen hat sich das wohl erledigt. Allein deswegen schon - aber mich stören auch Aschenbecher jeglichen Füllgrads, mag allgemein Zigarettenrauch nicht mehr riechen, vergesse beim Einkaufen inzwischen grundsätzlich den Stop beim Zigarettenhändler und muß deswegen extra umdrehen. Meine Haut sieht inzwischen wieder wie Haut aus (nicht mehr so grau), die Zähne sind viel leichter weiß zu bekommen, ich hab inzwischen die 60-Kilo-Marke
erreicht (und eine weitere Hose entsorgen müssen).

Mir wird der Preis langsam zu hoch, den ich für's "wieder anfangen" zahlen müßte.

Tag 60 (so ungefähr):

Heute war :twisted: aber wirklich heftig drauf. Kam mir vor, wie am ersten Tag - so heftig war's. Ich bin mir sicher,
keinen Triggerpunkt ausgelöst bzw, alle im Griff zu haben. Jetzt bloß nicht nachlassen.

(etwa 6 Tage später):

:twisted: verliert wieder an Kraft. Wurde auch Zeit. Nikotinentzug ist schwerer als gedacht - sagt auch meine Mutter, die auch nach bummelig 25 Jahren NMR so einmal im Jahr noch die Gier verspürt.

(vor ungefähr vier Wochen):

Heute hat Chef eröffnet, das er auch mit dem Rauchen aufhört. Nun wird mir auch klar, warum er mich die letzten Tage und Wochen ständig deswegen gelöchert hat... Mein Kollege ist nun der letzte Raucher im Unternehmen, im neuen Firmengebäude herrscht Rauchverbot - wird unangenehm für ihn. Mit dem Gedanken herumgelaufen ist Chef übrigens schon lange - die Geschichte von meinem Dad hat ihm richtig einen Schrecken eingejagt, mein Aufhören hat Mut gemacht.

Als er dann auch noch bemerkte, das er es in seinem neu gebauten Haus nicht mehr ohne Pause in den zweiten Stock schafft, hatte :twisted: einen neuen Feind.

Meine Wutanfälle habe ich wieder im Griff, bin nur öfters noch im "Tapetenmodus" (Tapeten klatscht man gewöhnlich an die Wand - sowas möchte dann meine Frau auch mit mir tun). :twisted: klopft nur noch selten an die Tür, und wenn, antworte ich nicht mal mehr. Dennoch ist er noch immer präsent und ein nicht zu unterschätzender Gegner.

NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst

CABA
Bild des Benutzers CABA
@heiOlaf,

LolBiggrin @heiOlaf,

das liest sich spannend wie ein KRIMI!

Schreib mal in Dein Profil als "Anhängsel" (an jede Veröffentlichung) WANN an welchem Datum Du aufhörtest!

Mensch Meier, was hast DU für nen tollen Stoffwechsel???!! Oder sollte es DOCH ein Bandwurm sein???Hihi??

Bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht!

Sehr liebe Grüße,
CABA (die leidet.. 6. Tag! Nikotinfrei)

E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.

Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!

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Snusel
Hallo Olaf,

Hallo Olaf,
super, wie authentisch du deinen Weg schilderst. In vielen Situationen finde ich mich auch wieder. Der :twisted:kennt viele Wege, einen wieder einzufangen. Ich drück dir die Daumen, dass du ihm endgültig entkommen bist.

Viele Grüße
Snusel
seit dem 06.04.06 endlich frei
und stolze Gagaorden-Besitzerin

Anonymous (nicht überprüft)
Hallo Olaf,

Hallo Olaf,

ich habe hier im Forum noch kein so spannendes Tagebuch gelesen. Wahnsinn, wie ausführlich du alles beschreibst - es macht sehr viel Spaß deinen Erlebnissen zu folgen.

Dein Tagebuch ist ein Musterbeispiel, für die Hölle, die jeder NMR durchmacht/durchgemacht hat.

Bleib weiter Tapfer am Ball. Wünsche dir ganz viel Erfolg. Vielleicht zieht deine Frau ja doch irgendwann noch voll mit.

Gruß Torsten

Chris11
Hallo Olaf,

Hallo Olaf,

vielleicht solltest Du umschulen, Roman-Autor werden und ein Buch schreiben. Du kannst wirklich toll erzählen!!

... und auch ich drück Dir die Daumen, dass Du weiterhin clean bleibst.

Liebe Grüße
Christiane

rauchfrei seit 07.10.2006

Uns werden zuweilen Menschen gesandt, um daran zu wachsen.
Und an jenen, die uns hofieren, wächst man nicht so gut
[i:a31ef19b69]Indiansun[/i:a31ef19b69]

Sylva
Hallo Olaf,

Hallo Olaf,
ich schliesse mich den anderen an. Wenn man Dein Tagebuch liest, festigt sich der eigene Entschluß nie wieder zu rauchen noch um einiges mehr, sofern das überhaupt möglich ist!

Lg Sylva

[color=red:836851b3d5]Seit dem 14.08.2006 endlich rauchfrei und darüber sehr glücklich!![/color:836851b3d5]

[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2040.html]Sylva`s Tagebuch[/url]

OlafSt
Huii, haben sich doch ein

Huii, haben sich doch ein paar durch den Wust durchgebissen Biggrin

Zuerst einmal Danke für das Lob. MIr ist schon vorgeworfen worden, ich würde zuviel schwafeln... Prima, das man das hier nicht so sieht.

Als nächstes muß ich ne Korrektur anbringen (Edit leider nicht mehr möglich): Ich hab mich mit dem entzündeten Kiefer nicht bis in den August gerettet - das wäre mein Tod gewesen (ist ne andere, ähnlich lange Geschichte). Ende Juni ist korrekt. Alles andere, ganz besoders die Tagesaufzählung, stimmt aber soweit.

Ansonsten habe ich mich bemüht, so wirklichkeitsgetreu wie möglich zu schildern, was so alles abgegangen ist. Als Raucher belügt man sich alle 30 Minuten aufs neue ("Ich brauch ne Fluppe") - damit sollte man dann auch aufhören. Es hilft nix, den zukünftigen Lesern hier was vorzumachen - es [b:d79ec5a55f]ist[/b:d79ec5a55f] schwer, es [b:d79ec5a55f]ist[/b:d79ec5a55f] hart und es hat durchaus unangenehme Seiteneffekte, der Sucht zu entsagen.

@CABA: Habe entsprechende Signatur im Profil eingestellt. Hatte das beim Posten der Tagebuch-Abschnitte noch nicht getan, darum steht da auch nix drunter.

@Tossy: So spaßig es ist, von meinen Erlebnissen zu lesen - so schockierend ist es, live und in Farbe dabei gewesen zu sein.

Ich bin immer ein gemütlicher, ruhiger, fast schon zurückhaltender Typ gewesen - mich hat so schnell nichts aus der Bahn geworfen. Dann hab ich das Rauche aufgegeben und ich hätte nie geglaubt, so ungeheuer wütend sein zu können, ja sogar zum töten fähig zu sein. Das ist eine Erkenntnis, mit der man auch erstmal klarkommen muß.

@Chris11: :roflrofl: Du bist nicht der erste, der das vorschlägt Wink

@Sylva: Wenn es hilft, andere zu motivieren und auf andere Gedanken zu bringen, ist das Ziel doch erreicht. Andererseits: Ein Raucher könnte durchaus abgeschreckt werden und versucht es dann gar nicht erst...

NR seit 25.06.2006 - Mein TB: http://www.ohnerauchen.de/forum/tagebuch-von-olafst

CABA
Bild des Benutzers CABA
@hei lieber Olaf,

LolBiggrin @hei lieber Olaf,

ja die Signatur... da hat man es nun leichter! Danke!

Ich leide heute wie ein Hündchen, dass sooo k.o. und sooo schlechter Schlaf wieder gehabt!

Gerade hat der 7. Tag begonnen... oh bin ich ein armes Wesen, schluchz schluchz...

Der Olaf war so tapfer... wollte nur ein bisschen "morden", dabei ist er so ein netter Kerl! Tja, was diese Sucht anstellt, wenn man sie nicht mehr "sättigt" mit Nikotin!

Armes Hascherl CABA momentan... :baby2: (Der Schnuller ist ne eklige Kräuterette...aus der Apotheke)

E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.

Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!

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