@jpk@Matthias

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Florence
@jpk@Matthias

hallo ihr zwei,
ich wollte so ein bißchen loben...
mir gefallen oft eure posts, die sind sehr aufbauend und gut durchdacht...also den da >> :twisted: könnt ihr beide sehr gut entlarven und schön in worte fassen, vor allem seine subtilen verführungskünste *g...das hat mir bisher oft geholfen.
Biggrin

jpk
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:oops: Freu ...

:oops: Freu ... Lol
Für mich war das Erkennen, wie diese Sucht funktioniert der Weg, diesen Mist für immer zu lassen. Viel davon ist erst hier im Forum passiert. Auch ich habe gelegentlich noch Besuch vom Schmachter :twisted: , vor allem dann, wenn viele Freunde da sind und reichlich Chianti fliesst :roll: . Der grösste Hammer für mich ist die Entdeckung, dass eigentlich bei den älteren Rauchern keiner wirklich gern raucht. Pfeifenraucher und Zigarrenraucher, Selbstdreher und Gelegenheitsraucher habe ich getroffen, die ein bisschen schwärmen und das ganze als schönes Hobby betrachten. Aber die täglichen 20 - 50 Kippen, die werden praktisch von allen gehasst. Das muss man sich mal vorstellen. Es kostet einen Scheiss-Haufen Geld, macht dich kaputt, schmeckt wie Camelmist, zerstört deine Genussfähigkeit für Gerüche und Geschmäcker und dann bringts das noch nicht mal ein bisschen, kein Rausch, kein Glücksgefühl, kein echter Kick ausser dem bisschen Drehen im Kopf morgens bei der ersten und dem Gefühl, nach einem anstrengenden tag ein bisschen Entspannung (für 10 Minuten !!??)... Da gibts doch eigentlich nettere Drogen. Manchmal denke ich, dass da ausser Nikotin noch was anderes drin ist, was den Rubel rollen lässt, aber das gehört in den Bereich der Verschwörungstheorien....
Ein Arbeitskollege hat mit Hypnose versucht, aufzuhören. Nach zwei Wochen ist er jetzt wieder drauf. Er sitzt im Aufenthaltsraum und zieht erleichtert an der Fluppe. Aber zwischendurch gesteht er seine "Niederlage" ein. Richtig glücklich rauchen kann er nicht mehr. Was ein furchtbarer Quatsch :shock: :shock: :shock:

Haut weg den Scheiss ... und tut euch besseres an Biggrin
jpk

Matthias Becker
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Danke Florence!

Danke Florence! Biggrin

Das Rauchen an sich war ja schon ein Ritual. Die Zeiten dazwischen hingegen waren die echte Qual - von der Fitness und der grauen Haut mal ganz zu schweigen. Da geht's einem jetzt doch besser! Ich für meinen Teil habe noch eine Erkenntnis gemacht: Das geistige Gesetz von Ursache und Wirkung. Soll heissen, dass jeder Reaktion (zum Beispiel Schmelzen von Eis) eine Aktion (zum Beispiel Erwärmung) vorausgegangen. Ab und zu ist das doch so: Es gibt viele Teufelskreise im Leben, nicht nur das Rauchen. Wenn man solche Probleme (was ja objektiv betrachtet eigentlich Problemchen sind - seien wir doch mal ganz ehrlich) beseitigen will, dann muss man erstmal den IST-Zustand verstehen und akzeptieren. Da wir nicht die Jammerlappen der Nation sind ziehen wir uns da auch wieder raus. Dazu muss man auch den Mut haben mal etwas loszulassen. Ganz kurzes Beispiel: Fast keiner trennt sich gerne von alten Sachen (die Entscheidung etwas wegzuschmeissen kann ne verdammt harte Geschichte sein Wink ). Die Frage ist doch: warum ist das eigentlich so?. Bei älteren Leuten beobachtet man so ein Verhalten oft: "bloss nicht wegschmeissen, man weiss gar nicht wofür das nochmal gut sein kann (die Sammler-Mentalität). Psychisch belastet einen das, weil die Bude vollsteht, der Schreibtisch mit Vorgängen voll liegt deren Inhalt man nicht mehr kennt oder, oder, oder. Wenn aber ne Wohnung entrümpelt wird, weil derjenige verstorben ist, dann geht den (objektiven) aussenstehenden doch relativ leicht von der Hand. Klar: ihnen fehlt der Bezug zu den meisten der Sachen und auch ihr Leben ist begrenzt und sie möchten die Entrümpelung so schnell wie möglich fertigstellen um sich wieder angenehmeren & wichtigeren Dingen zu widmen. Ergo: Abstand hilft und einige Probleme die einen selber betreffen bewertet man total über. So ist das meiner Meinung nach auch mit dem Rauchen: "Gott oh Gott...welche Qualen....ich schaff das nie..." - was kann einem denn passieren? Nix - wirklich gar nix. Schlimmstenfalls stirbste, oder wenn's ganz blöd läuft hälste nur 10 Jahre durch und rauchst dann die doppelte Menge wie vorher und stirbst 15 Jahre früher als sonst - who cares. Hauptsache man ist glücklich und glücklicher ist man ohne Zigaretten weil man wirklich frei ist.

Liebe Grüße

Matthias

@ jpk: Schmachter haben wir doch alle mal Wink

Viele Grüße,
Matthias

Florence
mal wieder schönes zum lesen

mal wieder schönes zum lesen hier... Wink
@matthias
wie lange rauchst du nicht mehr?
...die gleiche frage gebe ich auch mal an jpk weiter... *g

jpk
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Hi Florence

Hi Florence

durch nen Tippfehler fehlte beim vorigen Beitrag die Signatur, da schrei ich mein Auferstehungsdatum Biggrin Biggrin Biggrin rum:

jpk
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[quote:c3b3609fa9="Matthias"

[quote:c3b3609fa9="Matthias"]Psychisch belastet einen das, weil die Bude vollsteht, der Schreibtisch mit Vorgängen voll liegt deren Inhalt man nicht mehr kennt oder, oder, oder. [/quote:c3b3609fa9]

Kenn ich, kenn ich, Matthias :roll: :roll: :roll:

Ich bin der geborene Messie.
Diese Erkenntnis war bei mir auch einer der entscheidenden Schlüssel zum Erfolg. Ich habe meinen GESAMTEN Raucherkram einfach in die Tonne gehauen. Neulich fand ich in meiner Werkstatt (voll bis unters Dach mit allem möglichen Gerümpel :roll: ) meinen alten Aschenbecher aus einem italienischen Eisenbahnwaggon. Da hätte ich vor Wehmut fast wieder geraucht.......

jpk

Matthias Becker
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[quote:7a32238689="Florence"

[quote:7a32238689="Florence"]wie lange rauchst du nicht mehr?[/quote:7a32238689]
1 Jahr und 3 Monate ca. (ich weiss gerad' im Moment nicht mehr ob ich im Juni oder Juli letzten Jahres aufgehört habe Wink

Liebe Grüße

Viele Grüße,
Matthias

Florence
hattet ihr auch das bedürfnis

hattet ihr auch das bedürfnis auf einmal alles zu ändern?
meine berufliche situation und meine beziehung würde ich am liebsten gerade auch entrümpeln.
aber ich weiß, daß das blödsinn ist... aber man kommt sich ein wenig anders vor...irgendwie ist man ja auch ein anderer mensch, wenn man nciht mehr raucht.
z.B. geht mein freund ungern spazieren...ich brauche aber bewegung in der natur nun mehr als zuvor...als raucherin konnte ich ja: eine rauchen und gut war...eben nicht spazieren gehen.

hm..hattet ihr auch so komische probleme auf einmal mit vertrauten menschen, weil ihr euch verändert habt durch das nicht-rauchen?
:?:

Matthias Becker
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ja das kenne ich auch. du

ja das kenne ich auch. du solltest allerdings auch bedenken, dass deine umwelt deinen willen mit dem rauchen aufzuhören nicht zwangsweise genauso wichtig einschätzt. wenn dein freund ungern spazieren geht, dann tut er dies jetzt immer noch ungern - ist ja irgendwie auch klar - was hat sich denn für ihn geändert. du hast jetzt (wo du durch den entzug eh aufgekratzter bist) vielleicht auch nicht die beste ausgangsposition um ihn zum spazierengehen zu überreden. das kannste ja später noch machen Smile was du machen solltest ist: selber spazieren gehen und ihn mit deiner begeisterung über deine neugewonnene freiheit anzustecken und zu erzählen wie schön der spaziergang war (oder, oder, oder)

versuch dich nicht zu überschätzen. du bist sicherlich sehr stark, aber du musst dich auch schützen und jetzt erstmal langsam einen schritt nach dem anderen machen. geniess jetzt erstmal intensiv alles was du machst und ändere vielleicht auch ein paar deiner (!!!!) gewohnheiten.

liebe grüsse

Viele Grüße,
Matthias

Florence
:oops:

:oops:
ähm...ja vielleicht hast du recht...
ich sollte jetzt weniger um mich herum versuchen etwas und menschen zu ändern, als viel mehr wie du schon schreibst meine gewohnheiten...

:?

Brina
hallo

hallo
ich möchte auch mal was zm Thema ändern was sagen. Also heute ist mein 32 rauchfreier Tag. Ich bin der Meinung man ändert sich nicht, ich habe doch nur aufgehört zu rauchen, aber bin immer noch der gleiche Mensch wie vorher. Nur weil ich eine meiner Gewohnheiten ändere bzw. aufgeben habe ändere ich mich doch nicht. Ich empfand es am Anfang so das meine Umwelt der Überzeugung ist, das ich jetzt ein andere Mensch bin und mir das auch einreden wollte. aber wenn ich zum Beispiel mir ein neues Autokaufe oder gar aufs Fahrrad umsteige oder den Job wechsel, bleibe ich doch der gleich Mensch der ich war, als ich noch Auto gefahren bin.

Viele Grüße Brina

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