So nun schreib ich auch mal wieder in mein TB...ich gehör leider immer noch nicht zu den NMR aber denke im moment über nichts anderes mehr nach....
Ich will nicht mehr rauchen, aber ich habe angst vorm aufhören weil ich die letzte zeit schon so oft gescheitert bin....und ich merke das es mir bei jedem scheitern schlechter geht....hat jemand von euch vielleicht die selbe erfahrung gemacht?? ich weiß momentan echt nicht weiter, würde gerne aufhören aber habe eben große angst vorm scheitern...oder soll ich weiter rauchen und in nächster zeit gar keinen versuch mehr starten?? ich weiß es momentan wirklich nicht....
Jetzt steht ja auch meine hochzeit kurz vor der tür usw. usw. obwohl das kein grund ist nicht aufzuhören...
Wißt ihr, mein hauptproblem ist es nicht unbedingt in alltagssituationen stark zu bleiben sondern in situationen wo ich mit anderen zusammen bin....ich bin jemand der nicht wirklich viel selbstbewußtsein hat, und irgendwie halte ich mich immer an ner zigarette fest wenn ich dann unterwegs bin...
Also wenn zum bsp. eine feier ist oder ich mit mehreren leuten zusammen bin und was trinken gehe gab/gibt mir die zigarette immer irgendwie halt....es z.b. leute die ich sehr gerne mag aber in deren gegenwart ich ziemlich unsicher bin und da gibt mir die zigarette ne gewisse sicherheit ( ich weiß das es eigentlich nicht stimmt) ich hab dann einfach was zu tun....ach ich weiß grad wirklich nicht wie ich das erklären soll oder ob das so auch jemand versteht oder ob überhaupt jemand versteht was ich grad sagen möchte...
ich weiß nur das es mir mit dem rauchen nicht gut geht, beim sport nicht so fit, man schafft nicht so viel weil man ja erst mal eine rauchen muß usw....aber trotzdem bring ich es grad nicht fertig zu sagen das ist die letzte weil ich einfach angst habe....angst davor es wieder nicht zu schaffen...angst davor was dann kommt....angst vor der nächsten feier oder begegnung mit bestimmten leuten wo ich dann alleine ohne zigarette stehe...und am meisten angst hab ich vor krankheiten vom rauchen und davor nie wieder von den dingern loszukommen...
ich hoffe das es irgendjemand verstehen kann...und vielleicht kennt ja jemand die selbe situation...
So und nun werd ich mal duschen gehen und mir was zum essen holen und dann noch ein wenig in eurern TBs stöbern.....
Eine ziemlich deprimierte traurige Knuddlmaus
—
Nicht jedes Lachen ist ein wirkliches Lachen, denn wie oft habe ich schon gelacht nur um nicht weinen zu müssen.
Ich kann das sehr gut verstehen und nachfühlen was du schreibst. Sowohl die Angst aufzuhören und es nicht zu schaffen, als auch in gesellschaftlichen Situationen besonders das Rauchen zu brauchen.
Ich schreib dir jetzt einfach was dazu, was du wahrscheinlich sowieso schon weisst, aber vielleicht ist es gut es noch einmal zu lesen.
zur Angst sich bei Nichtdurchhalten zu blamieren oder ähnliches:
Man tut es ja nicht für die Außenwirkung, sondern für sich selbst. Obwohl es natürlich schwer ist vor sich selbst und anderen zugeben zu müssen: ich hab es nicht geschafft. Da ist es wichtig finde ich sich selbst zu sagen ich bin es mir wert es zu versuchen, egal wie es ausgeht.
Ich hab dafür nen Spruch den ich sehr mag:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
Also eben die Hoffnung bzw. Überzeugung es zu schaffen, die muss man zu Beginn mitbringen und für sich beanspruchen, egal was andere sagen.
zu dem gesellschaftlichen Aspekt:
Das kenn ich nur zugut in Gesellschaft mitrauchen zu wollen. So hab ich schließlich angefangen. Rauchen ist für mich, obwohl es früher ein Dazugehören signalisiert hat, inzwischen ein Mittel zur Abgrenzung gewesen. Das heisst wenn es mir emotional zu viel war, hab ich eben, um Abstand zu gewinnen geraucht.
Was ich damit sagen will ist folgendes: Dass du ja beginnen könntest in Gesellschaft dieser Menschen wo es dir besonders schwerfällt nicht zu rauchen, zu üben, irgendwas zu tun wenn sie dich nerven, z.B. nen Bierfilzchen zu zerreissen oder es Ihnen zu sagen, oder auf Toilette gehen,... . Damit du halt dann, wenn du wieder beschließt aufzuhören Handlungsalternativen hast.
Neja soweit. Keine Ahnung ob das jetzt hilfreich war. Ich möchte dir eigentlich vorallem Zuspruch geben und Mut machen.
ich finde es gut mal eine Art Selbstanalyse von dir zu lesen. Denn ich denke, wenn es einem so schwer fällt wie dir, ist es sicherlich erst mal interessant einiges rauszufinden. Vor allen Dingen, wann es einem schwer fällt und warum man genau dann rauchen will.
Wenn das wirklich tief liegendere Probleme sind, würde ich dir raten die erstmal anderweitig anzugehen und dann die Sache mit dem NMR mit gestärktem Mut und Selbstbewusstsein durchzuziehen.
Du solltest das aber jetzt nicht als Absolution sehen nicht mehr weiterzumachen. Doch ich denke das willst du auch, sonst wärst du nicht mehr hier.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es "falsche Zeitpunkte" gibt - auch wenn mir hier sicherlich einige widersprechen. Das war meine Erfahrung. Du willst aufhören aber noch nicht 100 %. Es gibt zu viele Dinge, die dich immer wieder umkippen lassen. Deshalb rate ich dir deine Analyse weiter zu betreiben und diese Dinge anzugehen, um dann endgültig mit dem Rauchen Schluss zu machen.
Aber lass dir auch nicht zu viel Zeit, sonst vergeht dir vielleicht doch noch der Elan, der ja zwingend notwändig ist.
Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu wirr war, habe einfach mal meine Gedanken fließen lassen.
ich muss mich da LOVE anschliessen, klar es gibt Zeitpunkte die günstiger sein können UND das Selbstbewusstsein, besonders in fremder Umgebung, aber auch unter Bekannten, das muss gekonnt und gelernt sein, sonst "hält man sich immer wieder an was fest" und sei es nur ne Zigarette.
Also DAS Problem, wie Du habe ich nicht heut zu Tage mehr, hatte es aber auch bis vor ca. 10 Jahren sehr stark. Seminare und Bücher haben mich DA in Punkto Selbstbewusstsein fit gemacht.
Trotzdem, auch ich versuche es JETZT (Rauchstopp!) neu mit Selbshypnose Büchern, da mir die Hypnose CDS "Fremder" nicht geholfen haben, die ich kaufte!
Auch ich gebe nicht auf! Weiß aber ein Wochenende ist viel zu kurz das an zu gehen. Lerne erst mal aus den neuen Büchern und werde es wohl NEU in der Woche Urlaub in 4 Wochen angehen, wo ich KEINEN Stress habe, wie mit meinem Job während der Woche.
Also wollte Dir nur sagen, auch ich hatte nen dicken Fehlversuch dies Wochenende, bin aber nicht MEHR deprimiert! Sage mir es MUSS zu schaffen sein, ANDERE kriegten es auch hin!
Bei 3-4 Packungen am Tag wie ich, da gibt es KEINEN Zeitpunkt, wo man die Zigarette "besonders" braucht. Drum ist es bei mir etwas anders gelagert als bei Dir, ICH bin ein NONSTOP- Raucher!
Trotzdem sollten wir uns weiter gegenseitig MUT machen! Auch wir können es schahffen! DU stehst also NULL alleine DA!
Alles Liebe und Kopf hoch und gute Stimmung zum Wochenanfang .... gerade und TROTZDEM!
CABA :bounce: :bounce: :bounce: (die weiter hüpft, auch wenn es nicht ganz leicht ist!)
—
E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.
Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!
es gibt auf jeden Fall den richtigen Zeitpunkt und das Du den finden wirst glaube ich auf jeden Fall.
Was Deine Angst angeht und das Bedürfnis Dich irgendwo festzuhalten kann ich das gut verstehen.
Habe auch immer die Kippe gebraucht und eine große Angst von mir war, das ich dann ja gar nichts mehr habe... Blödsinn das alles. Merke jetzt, das ich mich in Gesellschaft jetzt viel sicherer fühle ohne Kippe, ohne das ich da irgendwas anderes machen muß, habe das Gefühl als wär ich gewachsen. Fühle mich gerader und selbstbewußter ohne diese stinkende Krücke. Ich hatte das schon oft gehört aber konnte es nicht glauben - es stimmt und mir gibts viel kraft zu merken ich brauche mich nicht festzuhalten, habe selbst genug halt.
Du kannst auch allein gerade stehen, und den richtigen Zeitpunkt wirst Du auch finden.
Liebe Grüße
Uta
—
Wahnsinn ist, immer wieder den gleichen Fehler zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten.
deshalb rauchfrei seit 11.08.2006 0:29 Uhr
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2022.html]mein Tagebuch[/url]
Du willst so gerne aufhören und hast Angst vorm Scheitern?
Du hast schon „so oft“ aufgehört und mit jedem Mal wird es schlimmer?
Du „glaubst“ nur mit Zigarette bist Du stark und sicher, wenn Du unterwegs bist?
Du heiratest bald und hast noch ziemlich viel Streß – und dann willst Du vorher noch aufhören?
Als nicht rauchende Braut sozusagen?
Vergiss es!!!
Ich habe ja immer geglaubt, nur ich schaffe das nicht! Aber ich muß mit Erstaunen feststellen, dass es noch mehr „Viele-Gedanken-machen-Menschen“ gibt, wie mich!
Auch ich habe mich so sehr unter Druck gesetzt und irgendwann hat gar nix mehr geklappt. Und es dann krampfhaft neu zu versuchen ist eine schlechte Entscheidung. Jedenfalls für mich.
Weil dann ist die „Trauer“ der verloren gegangenen Zigarette so groß, dass man viel zu sehr leidet. Buh, nie wieder rauchen – das schaff ich nie! Und das brummelt dann im Schädel wie verrückt. Da hilft auch nicht das Wissen, das man „schon mal 5 Tage“ geschafft hat. Entschuldige, aber ich fand diese 5 Tage viel.
Nur weil jetzt alle auf einmal aufhören und es auch schaffen, musst Du Dir den Druck nicht noch größer machen, wirklich nicht! Jeder Mensch ist da anders.
Also jetzt mal ernsthaft:
Du kennst doch Deine Schwächen, richtig?
Du weißt, wo Du scheiterst, richtig?
Dann fange dort mal in Ruhe an zu arbeiten.
Also, zum Beispiel auf einer Feier:
Rauche erst, wenn Du meinst, Du hältst es nicht mehr aus.
Übe das Nichtrauchen in schweren Situationen – lenke Dich also ab!
Alternativ kannst Du auch kurz mal die Feier verlassen – raus vor die Tür,
aber nicht zum rauchen, sondern zum tief einatmen bitte.
(Auf Deiner Hochzeit würde ich es nicht üben, sorry! – Außerdem: Hattest Du nicht mal geschrieben, Du hörst nach der Hochzeit auf???)
Oder diese bestimmten Leute, die Du triffst.
Rauche einfach erst mal nicht sofort. Lass Dir Zeit und beobachte diese Menschen beim Rauchen. Übe diese Situationen, es anders zu machen.
Des weiteren übe „Deine Lieblingszigarette“ wegzulassen!
Jeder Raucher hat eine Zigarette – im allgemeinen ist es die Erste Morgens – auf die er nicht verzichten kann und will. Versuche diese Zigarette wegzulassen!
Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie ich auf diese „tollen Ideen“ komme und selber noch rauche!
Ganz einfach liebe Knuddelmaus – ich praktiziere das momentan so – und übe das nicht mehr rauchen in schweren Situationen! Ehrlich gar nicht so einfach!
Vielleicht ist dieser Weg falsch, aber mir hilft es auch, jede Zigarette zu analysieren. Also, warum muß ich jetzt rauchen? Das heißt nicht, dass Du reduzieren sollst, sondern über die Zigaretten nachdenken, die Du rauchst!!!
Wenn Du dann nämlich alle schweren Situationen besser kennst, weißt Du auch, was auf Dich zu kommt und kannst so besser reagieren, bzw. dem Monster ausweichen
Dann kannst Du wirklich eines Tages sagen, jetzt ist Schluß mit lustig, ich brauche das Zeug nicht mehr.
Ich jedenfalls gehe diesen Weg und bin sicher, das ich das so hinkriege. Dann fällt es auch leichter von Heute auf Morgen Schluß zu machen.
Diese Selbstanalyse hilft Dir, Dich besser einzuschätzen und vor allen Dingen, bereitet sie Dich auf kritische Momenten vor! Du brauchst dann keine Angst mehr zu haben, weil Du ja "weißt" was passiert!
Reduzieren wäre wirklich nichts für mich, habe ich leider auch schon probiert und im nachhinein doch wieder viel zu viel geraucht.
Also liebe Knuddelmaus – wir sollten es uns nicht so schwer machen – wir kriegen das auch hin!
Liebe Grüße
Simone
—
Der Verstand kann uns sagen, was
wir unterlassen sollen. Aber das Herz
kann uns sagen, was wir tun müssen.
die Selbstanalyse die Simone Dir beschrieben hat ist sehr sinnvoll. Ich habe das auch so gemacht und bei mir festgestellt, dass ich nur aus Langerweile rauche. Es ist noch nicht mal die Zigarette zum Kaffee oder die nach dem Essen... Nein es ist bei mir Langeweile.
Ich habe mir gestern das Video von Allen Carre angesehen (steht hier unter Aufhören - aber wie) schau da doch mal rein. Für mich war es total motivierend und wenn man mal nicht so gut drauf ist einfach wieder ansehen.
Ich habe gestern Abend auch neben meinem Mann gesessen und geheult weil ich dachte, dass ich das nicht schaffen würde. Aber er hat mich in den Arm genommen und gesagt: Irgendwan schaffst Du das, sezte Dich doch nicht so unter Druck. Und was soll ich sagen, heute morgen keine im Auto geraucht. Vielleicht war das mein Zeitpunkt und Deiner kommt auch, ganz bestimmt.
München macht mit der Softlasermethode Mitte Oktober auf.
Falls Du glaubst Du WILLST, aber die Schmacht nicht erdulden willst, nicht dick werden willst....
Also ICH probiere es, wenn es bis dahin nicht geklappt hat!
Alles Liebe, melde Dich mal!
CABA hüpft immer noch!Gibt nicht auf! :bounce:
—
E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.
Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!
hoffe Probearbeit verlief o.k.?! Käme der Job infrage?
Schönen Tag morgen! Habe auch 2 so tolle Bücher wo ich parallel rum lese.. aber nun erst das mit den 200 Seiten nur fertig lese als erstes!
Liebe Grüße,
CABA
E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.
Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!
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So nun schreib ich auch mal wieder in mein TB...ich gehör leider immer noch nicht zu den NMR aber denke im moment über nichts anderes mehr nach....
Ich will nicht mehr rauchen, aber ich habe angst vorm aufhören weil ich die letzte zeit schon so oft gescheitert bin....und ich merke das es mir bei jedem scheitern schlechter geht....hat jemand von euch vielleicht die selbe erfahrung gemacht?? ich weiß momentan echt nicht weiter, würde gerne aufhören aber habe eben große angst vorm scheitern...oder soll ich weiter rauchen und in nächster zeit gar keinen versuch mehr starten?? ich weiß es momentan wirklich nicht....
Jetzt steht ja auch meine hochzeit kurz vor der tür usw. usw. obwohl das kein grund ist nicht aufzuhören...
Wißt ihr, mein hauptproblem ist es nicht unbedingt in alltagssituationen stark zu bleiben sondern in situationen wo ich mit anderen zusammen bin....ich bin jemand der nicht wirklich viel selbstbewußtsein hat, und irgendwie halte ich mich immer an ner zigarette fest wenn ich dann unterwegs bin...
Also wenn zum bsp. eine feier ist oder ich mit mehreren leuten zusammen bin und was trinken gehe gab/gibt mir die zigarette immer irgendwie halt....es z.b. leute die ich sehr gerne mag aber in deren gegenwart ich ziemlich unsicher bin und da gibt mir die zigarette ne gewisse sicherheit ( ich weiß das es eigentlich nicht stimmt) ich hab dann einfach was zu tun....ach ich weiß grad wirklich nicht wie ich das erklären soll oder ob das so auch jemand versteht oder ob überhaupt jemand versteht was ich grad sagen möchte...
ich weiß nur das es mir mit dem rauchen nicht gut geht, beim sport nicht so fit, man schafft nicht so viel weil man ja erst mal eine rauchen muß usw....aber trotzdem bring ich es grad nicht fertig zu sagen das ist die letzte weil ich einfach angst habe....angst davor es wieder nicht zu schaffen...angst davor was dann kommt....angst vor der nächsten feier oder begegnung mit bestimmten leuten wo ich dann alleine ohne zigarette stehe...und am meisten angst hab ich vor krankheiten vom rauchen und davor nie wieder von den dingern loszukommen...
ich hoffe das es irgendjemand verstehen kann...und vielleicht kennt ja jemand die selbe situation...
So und nun werd ich mal duschen gehen und mir was zum essen holen und dann noch ein wenig in eurern TBs stöbern.....
Eine ziemlich deprimierte traurige Knuddlmaus
Nicht jedes Lachen ist ein wirkliches Lachen, denn wie oft habe ich schon gelacht nur um nicht weinen zu müssen.
Rauchfrei seit 20.08.2006 um 01.55Uhr
Hallo Knuddlmaus!
Ich kann das sehr gut verstehen und nachfühlen was du schreibst. Sowohl die Angst aufzuhören und es nicht zu schaffen, als auch in gesellschaftlichen Situationen besonders das Rauchen zu brauchen.
Ich schreib dir jetzt einfach was dazu, was du wahrscheinlich sowieso schon weisst, aber vielleicht ist es gut es noch einmal zu lesen.
zur Angst sich bei Nichtdurchhalten zu blamieren oder ähnliches:
Man tut es ja nicht für die Außenwirkung, sondern für sich selbst. Obwohl es natürlich schwer ist vor sich selbst und anderen zugeben zu müssen: ich hab es nicht geschafft. Da ist es wichtig finde ich sich selbst zu sagen ich bin es mir wert es zu versuchen, egal wie es ausgeht.
Ich hab dafür nen Spruch den ich sehr mag:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
Also eben die Hoffnung bzw. Überzeugung es zu schaffen, die muss man zu Beginn mitbringen und für sich beanspruchen, egal was andere sagen.
zu dem gesellschaftlichen Aspekt:
Das kenn ich nur zugut in Gesellschaft mitrauchen zu wollen. So hab ich schließlich angefangen. Rauchen ist für mich, obwohl es früher ein Dazugehören signalisiert hat, inzwischen ein Mittel zur Abgrenzung gewesen. Das heisst wenn es mir emotional zu viel war, hab ich eben, um Abstand zu gewinnen geraucht.
Was ich damit sagen will ist folgendes: Dass du ja beginnen könntest in Gesellschaft dieser Menschen wo es dir besonders schwerfällt nicht zu rauchen, zu üben, irgendwas zu tun wenn sie dich nerven, z.B. nen Bierfilzchen zu zerreissen oder es Ihnen zu sagen, oder auf Toilette gehen,... . Damit du halt dann, wenn du wieder beschließt aufzuhören Handlungsalternativen hast.
Neja soweit. Keine Ahnung ob das jetzt hilfreich war. Ich möchte dir eigentlich vorallem Zuspruch geben und Mut machen.
Und herzlichen Glückwunsch zur baldigen Hochzeit
Grüße
Soreida
Seit 7. August 2006, 20 Uhr rauchfrei
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2096.html]Tagebuch[/url]
Hallo knuddelmaus,
ich finde es gut mal eine Art Selbstanalyse von dir zu lesen. Denn ich denke, wenn es einem so schwer fällt wie dir, ist es sicherlich erst mal interessant einiges rauszufinden. Vor allen Dingen, wann es einem schwer fällt und warum man genau dann rauchen will.
Wenn das wirklich tief liegendere Probleme sind, würde ich dir raten die erstmal anderweitig anzugehen und dann die Sache mit dem NMR mit gestärktem Mut und Selbstbewusstsein durchzuziehen.
Du solltest das aber jetzt nicht als Absolution sehen nicht mehr weiterzumachen. Doch ich denke das willst du auch, sonst wärst du nicht mehr hier.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es "falsche Zeitpunkte" gibt - auch wenn mir hier sicherlich einige widersprechen. Das war meine Erfahrung. Du willst aufhören aber noch nicht 100 %. Es gibt zu viele Dinge, die dich immer wieder umkippen lassen. Deshalb rate ich dir deine Analyse weiter zu betreiben und diese Dinge anzugehen, um dann endgültig mit dem Rauchen Schluss zu machen.
Aber lass dir auch nicht zu viel Zeit, sonst vergeht dir vielleicht doch noch der Elan, der ja zwingend notwändig ist.
Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu wirr war, habe einfach mal meine Gedanken fließen lassen.
Liebe Grüße
Christina
Immer weiter auf der Leiter!
Rauchfrei seit dem 27.07.2006
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic1942.html]Christina's Tagebuch[/url]
ich muss mich da LOVE anschliessen, klar es gibt Zeitpunkte die günstiger sein können UND das Selbstbewusstsein, besonders in fremder Umgebung, aber auch unter Bekannten, das muss gekonnt und gelernt sein, sonst "hält man sich immer wieder an was fest" und sei es nur ne Zigarette.
Also DAS Problem, wie Du habe ich nicht heut zu Tage mehr, hatte es aber auch bis vor ca. 10 Jahren sehr stark. Seminare und Bücher haben mich DA in Punkto Selbstbewusstsein fit gemacht.
Trotzdem, auch ich versuche es JETZT (Rauchstopp!) neu mit Selbshypnose Büchern, da mir die Hypnose CDS "Fremder" nicht geholfen haben, die ich kaufte!
Auch ich gebe nicht auf! Weiß aber ein Wochenende ist viel zu kurz das an zu gehen. Lerne erst mal aus den neuen Büchern und werde es wohl NEU in der Woche Urlaub in 4 Wochen angehen, wo ich KEINEN Stress habe, wie mit meinem Job während der Woche.
Also wollte Dir nur sagen, auch ich hatte nen dicken Fehlversuch dies Wochenende, bin aber nicht MEHR deprimiert! Sage mir es MUSS zu schaffen sein, ANDERE kriegten es auch hin!
Bei 3-4 Packungen am Tag wie ich, da gibt es KEINEN Zeitpunkt, wo man die Zigarette "besonders" braucht. Drum ist es bei mir etwas anders gelagert als bei Dir, ICH bin ein NONSTOP- Raucher!
Trotzdem sollten wir uns weiter gegenseitig MUT machen! Auch wir können es schahffen! DU stehst also NULL alleine DA!
Alles Liebe und Kopf hoch und gute Stimmung zum Wochenanfang .... gerade und TROTZDEM!
CABA :bounce: :bounce: :bounce: (die weiter hüpft, auch wenn es nicht ganz leicht ist!)
E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.
Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!
[url=
Hi Knuddelmaus,
es gibt auf jeden Fall den richtigen Zeitpunkt und das Du den finden wirst glaube ich auf jeden Fall.
Was Deine Angst angeht und das Bedürfnis Dich irgendwo festzuhalten kann ich das gut verstehen.
Habe auch immer die Kippe gebraucht und eine große Angst von mir war, das ich dann ja gar nichts mehr habe... Blödsinn das alles. Merke jetzt, das ich mich in Gesellschaft jetzt viel sicherer fühle ohne Kippe, ohne das ich da irgendwas anderes machen muß, habe das Gefühl als wär ich gewachsen. Fühle mich gerader und selbstbewußter ohne diese stinkende Krücke. Ich hatte das schon oft gehört aber konnte es nicht glauben - es stimmt und mir gibts viel kraft zu merken ich brauche mich nicht festzuhalten, habe selbst genug halt.
Du kannst auch allein gerade stehen, und den richtigen Zeitpunkt wirst Du auch finden.
Liebe Grüße
Uta
Wahnsinn ist, immer wieder den gleichen Fehler zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten.
deshalb rauchfrei seit 11.08.2006 0:29 Uhr
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic2022.html]mein Tagebuch[/url]
Liebe Knuddelmaus,
Du willst so gerne aufhören und hast Angst vorm Scheitern?
Du hast schon „so oft“ aufgehört und mit jedem Mal wird es schlimmer?
Du „glaubst“ nur mit Zigarette bist Du stark und sicher, wenn Du unterwegs bist?
Du heiratest bald und hast noch ziemlich viel Streß – und dann willst Du vorher noch aufhören?
Als nicht rauchende Braut sozusagen?
Vergiss es!!!
Ich habe ja immer geglaubt, nur ich schaffe das nicht! Aber ich muß mit Erstaunen feststellen, dass es noch mehr „Viele-Gedanken-machen-Menschen“ gibt, wie mich!
Auch ich habe mich so sehr unter Druck gesetzt und irgendwann hat gar nix mehr geklappt. Und es dann krampfhaft neu zu versuchen ist eine schlechte Entscheidung. Jedenfalls für mich.
Weil dann ist die „Trauer“ der verloren gegangenen Zigarette so groß, dass man viel zu sehr leidet. Buh, nie wieder rauchen – das schaff ich nie! Und das brummelt dann im Schädel wie verrückt. Da hilft auch nicht das Wissen, das man „schon mal 5 Tage“ geschafft hat. Entschuldige, aber ich fand diese 5 Tage viel.
Nur weil jetzt alle auf einmal aufhören und es auch schaffen, musst Du Dir den Druck nicht noch größer machen, wirklich nicht! Jeder Mensch ist da anders.
Also jetzt mal ernsthaft:
Du kennst doch Deine Schwächen, richtig?
Du weißt, wo Du scheiterst, richtig?
Dann fange dort mal in Ruhe an zu arbeiten.
Also, zum Beispiel auf einer Feier:
Rauche erst, wenn Du meinst, Du hältst es nicht mehr aus.
Übe das Nichtrauchen in schweren Situationen – lenke Dich also ab!
Alternativ kannst Du auch kurz mal die Feier verlassen – raus vor die Tür,
aber nicht zum rauchen, sondern zum tief einatmen bitte.
(Auf Deiner Hochzeit würde ich es nicht üben, sorry! – Außerdem: Hattest Du nicht mal geschrieben, Du hörst nach der Hochzeit auf???)
Oder diese bestimmten Leute, die Du triffst.
Rauche einfach erst mal nicht sofort. Lass Dir Zeit und beobachte diese Menschen beim Rauchen. Übe diese Situationen, es anders zu machen.
Des weiteren übe „Deine Lieblingszigarette“ wegzulassen!
Jeder Raucher hat eine Zigarette – im allgemeinen ist es die Erste Morgens – auf die er nicht verzichten kann und will. Versuche diese Zigarette wegzulassen!
Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie ich auf diese „tollen Ideen“ komme und selber noch rauche!
Ganz einfach liebe Knuddelmaus – ich praktiziere das momentan so – und übe das nicht mehr rauchen in schweren Situationen! Ehrlich gar nicht so einfach!
Vielleicht ist dieser Weg falsch, aber mir hilft es auch, jede Zigarette zu analysieren. Also, warum muß ich jetzt rauchen? Das heißt nicht, dass Du reduzieren sollst, sondern über die Zigaretten nachdenken, die Du rauchst!!!
Wenn Du dann nämlich alle schweren Situationen besser kennst, weißt Du auch, was auf Dich zu kommt und kannst so besser reagieren, bzw. dem Monster ausweichen
Dann kannst Du wirklich eines Tages sagen, jetzt ist Schluß mit lustig, ich brauche das Zeug nicht mehr.
Ich jedenfalls gehe diesen Weg und bin sicher, das ich das so hinkriege. Dann fällt es auch leichter von Heute auf Morgen Schluß zu machen.
Diese Selbstanalyse hilft Dir, Dich besser einzuschätzen und vor allen Dingen, bereitet sie Dich auf kritische Momenten vor! Du brauchst dann keine Angst mehr zu haben, weil Du ja "weißt" was passiert!
Reduzieren wäre wirklich nichts für mich, habe ich leider auch schon probiert und im nachhinein doch wieder viel zu viel geraucht.
Also liebe Knuddelmaus – wir sollten es uns nicht so schwer machen – wir kriegen das auch hin!
Liebe Grüße
Simone
Der Verstand kann uns sagen, was
wir unterlassen sollen. Aber das Herz
kann uns sagen, was wir tun müssen.
(Joseph Joubert)
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic1647.html]Mandarina's Devil Inside[/url]
Liebe Knuddelmaus,
die Selbstanalyse die Simone Dir beschrieben hat ist sehr sinnvoll. Ich habe das auch so gemacht und bei mir festgestellt, dass ich nur aus Langerweile rauche. Es ist noch nicht mal die Zigarette zum Kaffee oder die nach dem Essen... Nein es ist bei mir Langeweile.
Ich habe mir gestern das Video von Allen Carre angesehen (steht hier unter Aufhören - aber wie) schau da doch mal rein. Für mich war es total motivierend und wenn man mal nicht so gut drauf ist einfach wieder ansehen.
Ich habe gestern Abend auch neben meinem Mann gesessen und geheult weil ich dachte, dass ich das nicht schaffen würde. Aber er hat mich in den Arm genommen und gesagt: Irgendwan schaffst Du das, sezte Dich doch nicht so unter Druck. Und was soll ich sagen, heute morgen keine im Auto geraucht. Vielleicht war das mein Zeitpunkt und Deiner kommt auch, ganz bestimmt.
Wir schaffen es alle einmal :1loveyou:
LG Andrea
LG Andrea
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Letze Zigarette: 07.11.2010 22.00 Uhr
Mein TB
http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic4749.html
schaue mal unter:
http://relief.de
München macht mit der Softlasermethode Mitte Oktober auf.
Falls Du glaubst Du WILLST, aber die Schmacht nicht erdulden willst, nicht dick werden willst....
Also ICH probiere es, wenn es bis dahin nicht geklappt hat!
Alles Liebe, melde Dich mal!
CABA hüpft immer noch!Gibt nicht auf! :bounce:
E- Zigaretten- Dampferin inzwischen.
Von den 14 kg vom Rauchstop inzwischen alle 14 kg wieder stabil runter! 68 kg am 05.12.2012!
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Hey knuddelmaus,
was'n los? Man hört ja gar nix von dir?
Grüße
Christina
Immer weiter auf der Leiter!
Rauchfrei seit dem 27.07.2006
[url=http://www.ohnerauchen.de/forum/ftopic1942.html]Christina's Tagebuch[/url]
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